GDDR7: Das nächste Grafikspeicher mit PAM3-Signalisierung

Veröffentlicht am 21. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Ilustración conceptual de un módulo de memoria GDDR7 sobre una placa de circuito, con destellos de datos que representan alta velocidad y ancho de banda.

GDDR7: das nächste Grafikspeicher mit PAM3-Signalisierung

Der Sektor der Grafikkomponenten schreitet zu einer neuen Generation mit GDDR7 voran. Dieser aufkommende Standard implementiert die Signalisierung PAM3, eine Technologie, die die Übertragungsgrenzen ihrer Vorgänger wie GDDR6X übersteigt. Sein Hauptziel ist es, die Bandbreite drastisch zu erweitern, eine unverzichtbare Anforderung für die leistungsstärksten Grafikprozessoren, die entwickelt werden. Dieser Speicher zeichnet sich als grundlegendes Element aus, um Datenströme von Videospielen in Ultra-Hochauflösungen und die komplexen Operationen der künstlichen Intelligenz zu bewältigen, die massive Informationen in beispiellosen Geschwindigkeiten bewegen müssen. 🚀

PAM3: der Kern des technologischen Fortschritts

Die Drei-Niveaus-Pulsamplitudenmodulation (PAM3) bildet die Basis dieses Sprungs. Im Gegensatz zu konventionellen binären Schemata, die nur einen Bit pro Taktsyklus kodieren, kann PAM3 log2(3) Bits kodieren, was sich in einer überlegenen Übertragungseffizienz niederschlägt. Diese Methode ermöglicht es, Datenraten zu erreichen, die höher sind, ohne die Betriebsfrequenz des Speichermoduls übermäßig zu erhöhen. Die vorläufigen technischen Spezifikationen deuten auf Geschwindigkeiten hin, die 32 Gbps pro Pin überschreiten könnten, was die Bandbreite der aktuellen High-End-Lösungen praktisch verdoppelt.

Schlüsselmerkmale des Übergangs zu GDDR7:
  • Implementiert PAM3-Signalisierung für eine höhere Datendichte pro Taktsyklus.
  • Ermöglicht Pin-Geschwindigkeiten über 32 Gbps, was die effektive Leistung verdoppelt.
  • Verringert die Notwendigkeit, Betriebsfrequenzen unmäßig zu erhöhen, und optimiert den Energieverbrauch.
Der Wettlauf um Pixel und Teraflops wird nun auch im Speicherbus ausgetragen, wo jede Nanosekunde und jedes Gigabyte pro Sekunde wichtiger denn je zählen.

Die Leistungsanforderungen, die den Wechsel rechtfertigen

Die Notwendigkeit dieser zusätzlichen Bandbreite ist evident und unmittelbar. Videospiele mit Rendering in 8K, immersivere Virtual-Reality-Umgebungen und zunehmend komplexe generative KI-Modelle üben enormen Druck auf das Speichersubsystem aus. Eine moderne GPU verarbeitet Texturen mit enormer Auflösung, extrem detaillierte Geometrie und führt Tausende von Matrixoperationen gleichzeitig aus. GDDR7 ist speziell dafür konzipiert, den Engpass bei der Übertragung dieser Daten zwischen Speicher und GPU-Kern zu mildern, sodass das gesamte System flüssiger und effizienter läuft.

Anwendungen, die direkt profitieren:
  • 8K-Videospiele und Virtual Reality: Erfordern das Bewegen massiver Textur- und Geometriedaten in Echtzeit.
  • Generative Künstliche Intelligenz: Komplexe Modelle benötigen schnellen Zugriff und Verarbeitung großer Datenmengen.
  • Professionelle Simulation und Rendering: Workloads mit dichten 3D-Szenen und intensiven Berechnungen.

Eine datengetriebene Zukunft

Die Ankunft von GDDR7 markiert einen Wendepunkt in der Architektur von Grafikkarten. Es geht nicht nur darum, die Taktfrequenz zu erhöhen, sondern eine intelligentere und effizientere Art der Informationsübertragung zu implementieren. Die PAM3-Technologie ist der Katalysator, der zukünftigen GPUs ermöglichen wird, ihr volles Potenzial zu entfalten, insbesondere in Szenarien, in denen die Bandbreite der limitierende Faktor ist. Die Evolution des Grafikspeichers läuft parallel zu der der Prozessorkerne und stellt sicher, dass beide ausgewogen voranschreiten, um die leistungsstärkste visuelle Computing-Erfahrung zu bieten. 💻