Frankreich führt Arbeitsabkommen für Ausländer und obligatorische Bürgerkundeprüfung ein

Veröffentlicht am 24. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Imagen representativa del artículo que muestra un documento oficial con los sellos de los ministerios franceses de Interior y Trabajo, junto a símbolos de integración laboral y un test de opción múltiple sobre valores cívicos.

Frankreich setzt einen Arbeitsabkommen für Ausländer und eine obligatorische Bürgerkundeprüfung um

Die französischen Behörden haben eine gemeinsame Anweisung vorgelegt, die neu definiert, wie Personen aus anderen Ländern mit legalem Aufenthalt in ihre Wirtschaft integriert werden. Diese Initiative verbindet die Erleichterung des Zugangs zur Arbeit mit der Forderung nach tieferem bürgerlichem Wissen und markiert eine neue Richtung in ihren Politiken. 🇫🇷

Ein neuer Rahmen für die Einstellung ausländischer Arbeitnehmer

Das sogenannte Nationale Abkommen für die Beschäftigung von Ausländern entsteht aus der Zusammenarbeit zwischen dem Innenministerium und dem Arbeitsministerium. Sein Hauptziel ist es, zu beschleunigen, dass diejenigen, die bereits legal im Land leben, eine Arbeit finden können, indem Anstrengungen auf Sektoren gelenkt werden, die an Personal mangeln. Die Unternehmen werden von vereinfachten Verfahren für Einstellungen profitieren.

Schlüssel Punkte des Abkommens:
  • Bessere Koordination der öffentlichen Dienste, damit Unternehmen diese Arbeiter mit weniger Formalitäten einstellen können.
  • Fokus auf Personen, die bereits eine Aufenthaltserlaubnis besitzen und zur Arbeit berechtigt sind.
  • Ausgleich zwischen den Bedürfnissen des Arbeitsmarkts und der Kontrolle darüber, wer einreist und im Land bleibt.
Dieses Abkommen zielt darauf ab, Stellen in Bereichen mit Arbeitskräftemangel zu besetzen und die Einstellung innerhalb eines regulierten Rahmens zu erleichtern.

Die Prüfung zu republikanischen Werten wird unerlässlich

Parallel dazu wird eine Maßnahme formalisiert, die den legalen Aufenthalt bedingt: das Bestehen einer Prüfung zu bürgerlichem Wissen. Diese Prüfung bewertet die Beherrschung der Werte der Republik und des Funktionierens der französischen Institutionen. Ihr Bestehen wird eine unvermeidbare Voraussetzung für die Beantragung oder Verlängerung jeglicher Aufenthaltserlaubnis sein.

Merkmale der Bürgerkundeprüfung:
  • Sie ist obligatorisch für jede Person, die eine Aufenthaltserlaubnis beantragt oder verlängern möchte.
  • Sie gilt unabhängig von der aktuellen Beschäftigungssituation des Antragstellers.
  • Sie verstärkt die Regierungspolitik, das Recht auf Bleiben mit der Anerkennung grundlegender nationaler Prinzipien zu verknüpfen.

Integration von Theorie und täglicher Praxis

Während die Behörden diese Vorschriften umsetzen, entsteht eine Debatte darüber, was wahre Integration bedeutet. Einige argumentieren, dass es nicht nur um das Lernen von Theorie geht, sondern um das Leben im Alltag. Die Bewerber wiederholen bereits historische Daten und Konzepte in der Hoffnung, dass die Prüfung keine komplexen Fragen zu den Verwicklungen der französischen Bürokratie enthält, was für viele die realistischste Bewertung der Integration wäre. Dieser doppelte Weg, Arbeit zu erleichtern und bürgerliches Wissen zu fordern, definiert die neue französische Strategie.