Forensische Authentifizierung römischer Skulptur mittels 3D-Scan

Veröffentlicht am 21. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Cabeza de mármol romana siendo escaneada con dispositivo HandySCAN mientras se visualizan en pantalla mapas de textura y marcas de herramientas ampliadas.

Forensische Authentifizierung römischer Skulptur mittels 3D-Scan

Zeitgenössische museale Institutionen stehen täglich vor der Herausforderung, die Authentizität ihrer archäologischen Erwerbungen zu überprüfen. In diesem Kontext gelangt ein Marmorkopf, der der römischen Epoche zugeschrieben wird, unter strenge Validierungsprotokolle in die Sammlungen, die modernste Technologie mit wissenschaftlicher Methodik kombinieren 🔍.

Umfassende Digitalisierung mit fortschrittlichen Systemen

Der investigative Prozess beginnt mit einer ultrapräzisen dreidimensionalen Erfassung unter Verwendung des Systems GOM ATOS | Creaform HandySCAN, das Strukturiertes Licht einsetzt, um selbst die kleinsten Oberflächenunvollkommenheiten zu erfassen. Diese integrale Digitalisierung ermöglicht die Dokumentation der Herstellungsspuren mit einem Detailgrad, der mit konventionellen Techniken unerreichbar ist, und legt die Grundlage für die nachfolgende forensische Vergleichsanalyse.

Schlüsselmerkmale des Scanprozesses:
  • Mikrometrische Auflösung, die dem menschlichen Auge unsichtbare Texturen erfasst
  • Vollständige Dokumentation von Riefen, Schlägen und charakteristischem Verschleiß
  • Erstellung digitaler Modelle, die für fortgeschrittene metrologische Analysen geeignet sind
Die 3D-Technologie ermöglicht es uns, die digitalen Fingerabdrücke der antiken Handwerker auf der Marmoroberfläche zu lesen und Geheimnisse zu enthüllen, die jahrhundertelang verborgen waren.

Forensische Analyse der Schnitztechniken

Nach Erhalt des hochauflösenden digitalen Modells verwenden Spezialisten spezialisierte Software wie GOM Inspect | PolyWorks, um die mikroskopischen Merkmale der Skulpturoberfläche zu untersuchen. Der Schwerpunkt liegt auf den Werkzeugspuren, die von Meißeln, Gougen und anderen Schnitzwerkzeugen hinterlassen wurden und als einzigartiger Fingerabdruck jedes historischen Werkstatt oder Handwerkers dienen.

Forensische Vergleichsmethodik:
  • Systematischer Vergleich mit Datenbanken authentischer römischer Werkzeuge
  • Suche nach stilistischen Übereinstimmungen und charakteristischen Arbeitsmustern
  • Erkennung technologischer Anachronismen, die Fälschungen belegen

Fortgeschrittene Visualisierung und abschließendes Gutachten

Um die Interpretation der Beweise zu optimieren, wird ZBrush genutzt, um Oberflächentexturen kontrolliert zu verstärken und zu übertreiben, wodurch subtile Variationen in klar erkennbare Muster umgewandelt werden. Diese kontrollierte Amplifikation ermöglicht es den Sachverständigen, selbst die kleinsten Abweichungen in Richtung, Tiefe und Morphologie der Spuren zu identifizieren und sie mit den dokumentierten historischen Standards der zugeschriebenen Periode und Werkstatt zu vergleichen. Der Prozess endet mit einem definitiven Sachverständigengutachten, das die Authentizität oder Falschheit des Stücks auf Basis unwiderlegbarer technischer Beweise feststellt 📊.

Skulpturen offenbaren oft mehr Informationen unter dem 3D-Scanner als nach Jahrhunderten in museumsvitrinenausstellung, was zeigt, dass selbst das älteste Marmor ziemlich fragwürdige moderne Geschichten verbergen kann, die nur zeitgenössische Technologie vollständig enthüllen kann 💡.