Europa schickt die erste Metall-3D-Drucker zur Internationalen Raumstation

Veröffentlicht am 23. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Impresora 3D de metal Metal3D de Airbus en módulo de la Estación Espacial Internacional fabricando una pieza de repuesto en condiciones de microgravedad

Wenn das additive Fertigungsverfahren die letzte Grenze erobert

Europa steht kurz davor, ein neues Kapitel in der Geschichte der Raumforschung mit einem technologischen Meilenstein zu schreiben, der wie Science-Fiction klingt. Die Europäische Raumfahrtagentur in Zusammenarbeit mit Airbus hat den ersten 3D-Drucker für Metall zur Internationalen Raumstation geschickt. Das Projekt Metal3D stellt einen Quantensprung in den Fertigungsmöglichkeiten im Weltraum dar und verändert grundlegend, wie wir Wartung, Reparaturen und Autonomie bei Langzeitmissionen angehen.

Diese Innovation löst eine der größten logistischen Herausforderungen der Raumforschung: die Abhängigkeit von Ersatzteilen von der Erde. Bisher musste jeder Schraube, jedes spezialisierte Werkzeug und jedes kritische Bauteil antizipiert und von unserem Planeten gesendet werden. Mit Metal3D können die Astronauten auf Abruf herstellen, was sie brauchen, wenn sie es brauchen, und so die Wartezeiten und die Startkosten drastisch reduzieren. Das 3D-Drucken im Weltraum hat soeben die Volljährigkeit erreicht. 🚀

Im Weltraum kann das Drucken eines Metallteils wertvoller sein als es von der Erde mitzubringen

Die technischen Herausforderungen beim Drucken von Metall in Mikrogravitation

Das 3D-Drucken mit Metall auf der ISS erfordert das Überwinden von Hindernissen, die auf der Erde nicht existieren. Die Mikrogravitation ändert alle Regeln.

Das System von Airbus verwendet ein additiven Fertigungsverfahren, das speziell für den sicheren Betrieb in der einzigartigen Umgebung der Raumstation angepasst wurde, wo jedes Gramm und jedes Watt zählt.

Anwendungen, die die Raumforschung verändern werden

Die Fähigkeit, Metall in der Umlaufbahn zu drucken, hat unmittelbare und langfristige Implikationen für die Zukunft der menschlichen Präsenz im Weltraum.

Für zukünftige Missionen zum Mond und Mars könnte diese Technologie den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen, wenn die Erde Tage oder Monate entfernt ist.

Der Weg zur autonomen Fertigung im Weltraum

Dieser Meilenstein markiert den Beginn einer neuen Ära in der Raumfertigung. Metal3D ist nur der erste Schritt.

Wenn das Projekt seine Machbarkeit unter Beweis stellt, könnten wir 3D-Drucker für Metall als Standardausrüstung in allen Raumschiffen der nächsten Generation sehen. Die Fähigkeit, unterwegs zu fertigen, würde den Bedarf an riesigen Ersatzteillagern massiv reduzieren und die Missionen leichter, kostengünstiger und widerstandsfähiger machen. Europa positioniert sich so als Führer in der nächsten industriellen Revolution... die außerhalb unseres Planeten stattfinden wird. 🌌

Und wenn das Drucken im Weltraum so gut funktioniert, wie erhofft, können die Astronauten bald damit prahlen, die erste marsianische Schraube hergestellt zu haben... obwohl die Montageanleitung wahrscheinlich komplizierter ist als bei jedem Ikea-Möbel 😉