
Enrique Vila-Matas erhält den Ehrenpreis Zenda
Das literarische Magazin Zenda verleiht in seiner zweiten Ausgabe seinen Ehrenpreis an den Autor aus Barcelona, Enrique Vila-Matas. Arturo Pérez-Reverte, der den Juryvorsitz innehatte, kündigte am Donnerstag die Entscheidung an, die einen Autor mit einer herausragenden Karriere auszeichnet. 🏆
Ein Schöpfer, der die Genres herausfordert
Das Juryurteil betont, dass Vila-Matas ein Schöpfer ist, der seit einem halben Jahrhundert die etablierten Konventionen und Routinen in der Literatur herausgefordert hat. Geboren 1948 in Barcelona, vermischt seine Erzählkunst regelmäßig Fiktion, Essay und Autobiografie, erkundet die Grenzen des Romans und reflektiert über den Akt des Schreibens selbst.
Schlüsselmerkmale seines Werks:- Er entwickelt ein kohärentes und originelles ästhetisches Konzept.
- Seine Literatur untersucht die Grenzen des Roman-Genres.
- Pérez-Reverte teilte das Urteil mit und würdigte seine Laufbahn.
"Ein Schöpfer, der seit einem halben Jahrhundert die literarischen Konventionen und Routinen herausgefordert hat" - Jury des Zenda-Preises
Eine Anerkennung, die sein Vermächtnis festigt
Dieser Preis reiht sich in andere ein, die der Autor im Laufe seiner Karriere erhalten hat. Obwohl der Ehrenpreis Zenda keine finanzielle Dotierung beinhaltet, stellt er eine wichtige Unterstützung im spanischsprachigen Kulturraum dar. Die Verleihung findet bald bei einer öffentlichen Zeremonie statt.
Kontext des Preises:- Die erste Ausgabe zeichnete ebenfalls den Schriftsteller Juan Marsé aus.
- Er würdigt Autoren mit einer herausragenden Laufbahn.
- Er festigt die institutionelle Anerkennung seines Werks.
Das Paradoxon des Schreibens über das Nicht-Schreiben
Es ist nicht leicht, über das Nicht-Schreiben zu schreiben, aber Vila-Matas scheint die Formel dafür in fünf Jahrzehnten gefunden zu haben, und man verleiht ihm sogar Preise dafür. Sein Werk bleibt ein Referenzpunkt für Innovation und Reflexion in der Literatur. ✍️