
Eine Studie misst, wie das Begrenzen sozialer Medien Jugendliche beeinflusst
Eine kürzliche Untersuchung liefert solide Daten darüber, was passiert, wenn junge Menschen die Zeit, die sie auf Plattformen wie Instagram oder TikTok verbringen, reduzieren. Wissenschaftler der University of New South Wales untersuchten eine Gruppe von 220 australischen Studenten mit einem Konsum von mehr als drei Stunden pro Tag. 🧠
Methodik des sozialen Experiments
Die Forscher teilten die Teilnehmer in zwei Gruppen ein. Die erste Gruppe setzte ihre normalen digitalen Gewohnheiten fort, während die zweite Gruppe ihren Zugang auf nur eine Stunde pro Tag für vier Wochen beschränken musste. Dieser Ansatz ermöglichte einen direkten Vergleich der Effekte.
Wichtige Erkenntnisse zur Körperwahrnehmung:- Die Gruppe, die ihren Gebrauch reduzierte, zeigte eine positive und messbare Veränderung darin, wie sie ihren eigenen Körper wahrnahm.
- Um diesen Aspekt zu messen, verwendete das Team ein bereits validiertes wissenschaftliches Werkzeug.
- Im Gegensatz dazu wurden keine signifikanten Veränderungen bei anderen Indikatoren der allgemeinen psychischen Gesundheit registriert.
Der Einfluss scheint sich auf spezifische Bereiche wie die körperliche Selbstwahrnehmung zu konzentrieren und nicht breit auf das allgemeine psychische Wohlbefinden.
Einschränkungen und zukünftige Schritte
Die Autoren, die die Arbeit in Technology, Mind, and Behavior veröffentlicht haben, betonen, dass es sich um erste Daten handelt. Der Analysezeitraum war kurz und die Stichprobe, obwohl relevant, erlaubt keine Verallgemeinerung der Ergebnisse auf die gesamte jugendliche Bevölkerung.
Aspekte, die weitere Forschung erfordern:- Die Dauer der Studie war kurz, daher sind die Langzeiteffekte unbekannt.
- Die Stichprobe war auf einen spezifischen geografischen und kulturellen Kontext beschränkt.
- Unabhängige Experten betonen, dass umfassendere und längere Analysen benötigt werden.
Praktische Schlussfolgerungen
Die Evidenz deutet darauf hin, dass das Begrenzen der Zeit in sozialen Medien Jugendlichen helfen kann, ihren Körper gesünder wahrzunehmen. Allerdings liegt die Lösung für ihr Selbstwertgefühl nicht darin, die Accounts zu löschen, sondern darin, aktiv die Zeit zu managen, die sie damit verbringen, ihr reales Leben mit den idealisierten und gefilterten Versionen zu vergleichen, die sie online sehen. Die Verbindung zwischen digitalem Gebrauch und der psychischen Gesundheit junger Menschen bleibt komplex und erfordert weitere Studien. 🔍