Eine Stanford-Studie schlägt vor, dass verbessene Geothermie in den Kosten konkurrieren kann

Veröffentlicht am 31. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Infografía o ilustración técnica que muestra el proceso de un sistema geotérmico mejorado (EGS): una sección de la corteza terrestre con una perforación profunda, fracturas en la roca caliente, y el ciclo de inyección de agua y extracción de vapor para generar electricidad.

Eine Stanford-Studie schlägt vor, dass verbesserte Geothermie in den Kosten konkurrieren kann

Ein Team von Forschern der Stanford University hat eine Analyse veröffentlicht, die ein transformatives Potenzial für die verbesserte Geothermie (EGS) aufzeigt. Laut ihren Erkenntnissen könnte diese Technologie Strom zu Kosten produzieren, die bis zu 60 % niedriger sind als bei Anlagen, die fossile Brennstoffe verbrennen, was einen Meilenstein in der Suche nach sauberen und wirtschaftlichen Energien darstellt. 🌍

Eine Technologie, die nicht auf spezifische natürliche Ressourcen angewiesen ist

Im Gegensatz zur konventionellen Geothermie, die natürliche Thermalquellen nutzt, erschafft das EGS-Verfahren seine eigenen Lagerstätten. Der Prozess besteht darin, 3 bis 8 Kilometer tief zu bohren, um heißes Gestein zu frakturieren, Wasser zu injizieren und dann Dampf zu extrahieren, um Turbinen anzutreiben. Die Wissenschaftler betonen, dass diese Lösung, da sie keine außergewöhnlichen geologischen Bedingungen benötigt, in einer großen Vielfalt von Standorten implementiert werden kann und eine konstante Stromerzeugung bietet, die den Druck auf Solar- und Windquellen entlastet. ⚙️

Schlüssige Vorteile der EGS-Systeme:
  • Drastische Kostensenkung: Die Analyse prognostiziert, dass Strom aus EGS deutlich günstiger sein kann als aus Gaskraftwerken oder Kohlekraftwerken.
  • Schnelle Implementierung: Der Bau einer solchen Anlage dauert zwischen einem und zwei Jahren, eine sehr kurze Frist im Vergleich zu einem Kernkraftwerk.
  • Erweiterter geographischer Umfang: Da sie nicht auf konventionelle Lagerstätten angewiesen ist, erstreckt sich ihr Potenzial für den Einsatz auf viele weitere Regionen des Planeten.
Wenn sie nur 10 % des Energiebedarfs deckt, könnte diese Quelle das Stromnetz stabilisieren und die variablen Erneuerbaren ideal ergänzen.

Der Weg zur kommerziellen Wettbewerbsfähigkeit

Die Forscher geben eine optimistische Prognose ab: Sie halten es für möglich, dass die verbesserte Geothermie bis 2035 volle Wettbewerbsfähigkeit auf dem kommerziellen Markt erreicht. Ihre Fähigkeit, unterbrechungsfrei zu erzeugen, zusammen mit den kurzen Bauzeiten, positioniert sie als festen Pfeiler für das Energiemix der Zukunft. 🚀

Faktoren, die ihre Machbarkeit vorantreiben:
  • Komplementarität zu anderen Erneuerbaren: Sie liefert konstante Grundlastenergie und gleicht die Variabilität von Solar- und Windenergie aus.
  • Stabilisierung des Netzes: Ihre kontinuierliche Erzeugung hilft, Angebot und Nachfrage nach Strom auszugleichen.
  • Schnelligkeit der Implementierung: Die Agilität beim Bau ermöglicht eine rasche Reaktion auf Energiebedürfnisse.

Das Management der Herausforderung durch induzierte Seismizität

Die Studie verschweigt die Herausforderungen nicht. Die Autoren erkennen an, dass das Frakturieren von Gestein in großer Tiefe das Risiko von Mikroerdbeben oder induzierten Erdbeben birgt, ein technisches und soziales Anliegen, das mit äußerster Sorgfalt gemanagt werden muss. Dennoch argumentieren sie, dass kontinuierliche Fortschritte in der Überwachung und Kontrolle dieser Prozesse die Auswirkungen effektiv mildern können. Die Analyse schließt, dass EGS, wenn diese Hürden überwunden werden, als solide, leistungsstarke und kostengünstige Alternative zur Dekarbonisierung der Energieversorgung aufsteigt. Die Erde birgt eine große Energiereserve unter unseren Füßen, obwohl sie uns manchmal mit einem Beben an ihre Macht erinnert, wenn wir sie wecken. ⚠️