Ein Vorschlag, Bäume in der Arktis zu versenken und Kohlenstoff einzufangen

Veröffentlicht am 24. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Ilustración conceptual que muestra troncos de árboles descendiendo hacia las oscuras profundidades del océano Ártico, con un bosque boreal en la superficie.

Ein Vorschlag, Bäume in der Arktis zu versenken und Kohlenstoff zu binden

Eine Gruppe von Forschern untersucht eine radikale Strategie der Geoengineering, um dem globalen Erwärmen entgegenzuwirken. Die zentrale Idee besteht darin, ausgedehnte Flächen von borealen Wäldern zu fällen und das Holz in die Tiefen des Arktischen Ozeans zu versenken, mit dem Ziel, Kohlenstoff massiv und dauerhaft zu binden. 🌲

Der Mechanismus der Kohlenstoffbindung

Bäume absorbieren während ihres Wachstums Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre. Indem die Stämme in tiefen, kalten und sauerstoffarmen Gewässern versenkt werden, soll der Kohlenstoff in der Biomasse eingeschlossen werden, sodass er über Jahrhunderte nicht wieder freigesetzt wird. Erste Berechnungen deuten darauf hin, dass dieser Prozess jährlich nahezu eine Milliarde Tonnen CO2 aus der Atmosphäre entfernen könnte, eine signifikante Menge im Kampf gegen den Klimawandel.

Die potenziellen negativen Auswirkungen:
  • Veränderung terrestrischer Habitate durch großflächige Abholzung, was die Biodiversität direkt beeinträchtigt.
  • Störung der empfindlichen Ökosysteme der arktischen Meeresböden, Heimat einzigartiger Organismen, die an extreme Bedingungen angepasst sind.
  • Veränderung der Chemie der Tiefenwasser, falls das Holz zerfällt, indem Sauerstoff verbraucht und andere Verbindungen freigesetzt werden.
Berge von Bäumen ins Meer zu werfen, um das Klima zu retten, klingt nach einem Plan, den nur ein Titan in großer Eile umsetzen würde.

Die Debatte über Machbarkeit und Alternativen

Die wissenschaftliche Gemeinschaft diskutiert intensiv die praktische Umsetzbarkeit dieses Projekts. Die logistischen und energetischen Kosten für das Fällen, Transportieren und Versenken eines solchen Volumens an Biomasse sind enorm. Zudem ist es schwierig, alle unerwünschten Folgen in einem so sensiblen Umfeld wie der Arktis vorherzusagen.

Zu berücksichtigende Argumente:
  • Die notwendige Skala, um das globale Klima zu beeinflussen, erfordert eine industrielle Operation von kolossalen Ausmaßen.
  • Es besteht Unsicherheit über die langfristigen Auswirkungen auf die ozeanischen Kreisläufe und polaren Ökosysteme.
  • Einige Experten schlagen vor, dass der Schutz und die Wiederherstellung bestehender Wälder eine sicherere und natürlichere Strategie zur Kohlenstoffspeicherung darstellt.

Eine kontroverse Lösung in einer dringenden Lage

Dieser Vorschlag unterstreicht die Verzweiflung, schnelle Methoden zur Milderung des Klimawandels zu finden. Obwohl er einen theoretisch effektiven Weg zur Kohlenstoffbindung aufzeigt, umgeben ihn ökologische Risiken und praktische Herausforderungen mit Skepsis.

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