Ein Sozialwohnungsprojekt bleibt in Carabanchel aufgegeben

Veröffentlicht am 24. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Fotografía aérea o panorámica que muestra los bloques de viviendas sociales terminados y habitados en Carabanchel, contrastando con los grandes solares vacíos y cercados, y las estructuras de hormigón a medio construir que quedaron abandonadas. El conjunto refleja un proyecto urbanístico truncado.

Ein Sozialwohnungsprojekt wird in Carabanchel aufgegeben

Im Bezirk Carabanchel in Madrid zeigt ein Ensemble öffentlich geförderter Wohnungen ein Bild des Verfalls und der Unvollständigkeit. Das Instituto de la Vivienda de Madrid (IVIMA) trieb diese Initiative voran, die Vorschläge von weltweit renommierten Architekturbüros wie dem bereits verschwundenen Zaha Hadid einschloss. Die ursprüngliche Idee bestand darin, mehrere Immobilien mit avantgardistischem Design für Sozialmiete zu errichten, aber es gelang nur, einen Teil der geplanten Bauten zu vollenden. 🏗️

Die Stilllegung eines architektonischen Plans

Die Entwicklung des Baus wurde durch die Wirtschaftskrise von 2008 schwer beeinträchtigt. Die Arbeiten wurden in einer frühen Phase gestoppt, als nur einige der Blöcke errichtet waren. Dies führte zu ausgedehnten brachliegenden Flächen und halbfertigen Betonstrukturen, Räumen, die ursprünglich weitere Wohnungen und Gemeindeeinrichtungen aufnehmen sollten. Derzeit bleiben diese Bereiche eingezäunt und ungenutzt und bilden einen deutlichen Kontrast zu den besiedelten Gebäuden.

Folgen der Unterbrechung:
  • Untergenutzte und eingezäunte städtische Räume, die das Umfeld degradieren.
  • Unfertige Strukturen, die ein Risiko darstellen und eine ständige Erinnerung an das Scheitern des Projekts sind.
  • Eine ansässige Gemeinschaft, die neben den Überresten einer unerfüllten Zusage lebt.
Das Ensemble ist zu einem paradigmatischen Fall geworden, wie sich wirtschaftliche Abschwungphasen ambitionierte städtebauliche Pläne stoppen können.

Eine Gegenwart geprägt von Unsicherheit

Die Bewohner der fertigen Blöcke müssen täglich das Bild der stillgelegten Baustelle ertragen. Trotz Diskussionen und einiger Initiativen zur Reaktivierung der Zone bleibt die Situation in einem längeren Stillstand. Dieser Fall wird oft angeführt, um die Vulnerabilität großer Projekte sozialer Architektur gegenüber externen makroökonomischen Faktoren zu illustrieren.

Schlüssellemente des aktuellen Stillstands:
  • Mangel an einem konkreten Plan und Finanzierung, um die ausstehenden Bauten wieder aufzunehmen und zu vollenden.
  • Negativer Einfluss auf die Lebensqualität und soziale Kohäsion der unmittelbaren Nachbarschaft.
  • Verschwendung eines städtischen Bodens, der Wohnungsbedürfnisse lösen könnte.

Erwartung der Nachbarschaft gegenüber der Zukunft

In der Zwischenzeit hofft die Gemeinschaft, dass die leeren Grundstücke aufhören, ein Symbol dessen zu sein, was hätte existieren und sich nicht verwirklicht hat. Sie streben danach, dass dieses unfreiwillige Denkmal einer gebrochenen Zusage endlich eine Lösung findet, indem der verlassene Raum in ein nützliches und integriertes Gebiet verwandelt wird, das allen Bewohnern zugutekommt. Der Ball liegt bei den Behörden, um das endgültige Schicksal dieses Geisterprojekts zu entscheiden. 🏘️→❓