Ein Richter in Mailand blockiert Corona, damit er keine Inhalte über Signorini veröffentlicht

Veröffentlicht am 26. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Fotografía de un juez golpeando un martillo sobre documentos judiciales en un tribunal, simbolizando la decisión legal.

Ein Richter aus Mailand blockiert Corona, damit er keinen Inhalt über Signorini veröffentlicht

Die italienische Justiz greift in einen öffentlichen Konflikt von hohem Profil ein. Der Magistrat Roberto Pertile vom Zivilgericht Mailand stimmt dem Antrag von Alfonso Signorini zu und erlässt eine dringende Verfügung gegen Fabrizio Corona. Diese rechtliche Entscheidung stoppt sofort Coronas Kommunikationsstrategie. ⚖️

Die gerichtliche Verfügung stoppt die Ausstrahlung und ordnet die Löschung von Material an

Das Urteil des Richters Pertile wirkt auf zwei Hauptfronten. Einerseits verbietet es ausdrücklich, dass Corona die neue Folge seiner Sendung Falsissimo ins Internet hochlädt, die zur Ausstrahlung geplant war. Andererseits verpflichtet es ihn, aus dem Netz zu entfernen alle vorherigen Videos und Beiträge, die sich auf Signorini beziehen und die er bereits veröffentlicht hat. Die Grundlage dieser Maßnahme ist eine Klage wegen mutmaßlicher Verleumdung, die der Fernsehmoderator eingereicht hat.

Schlüsseldetails der gerichtlichen Entscheidung:
  • Vorläufige Blockade der Ausstrahlung der Folge von Falsissimo, die für heute geplant war.
  • Pflicht zur Löschung aller vorherigen Inhalte zu Signorini von digitalen Plattformen.
  • Zukünftiges Verbot, jegliches Material zu teilen, das den Ruf des Moderators schädigen könnte.
Der Streit, der zuvor auf Bildschirmen und in sozialen Netzwerken ausgetragen wurde, wird nun durch Urteile und Anwälte entschieden.

Erweiterung des Verbots und Beschlagnahme von Beweisen

Die einstweilige Verfügung beschränkt sich nicht auf eine konkrete Folge. Das Gericht erweitert das Verbot auf jeglichen zukünftigen Inhalt, den Corona erstellen könnte und der nach Ansicht des Richters eine diffamierende Handlung gegen Signorini darstellt. Darüber hinaus umfasst die gerichtliche Anordnung die Aufforderung, dass Corona dem Gericht privates Material in diesem Zusammenhang aushändigt. Das Urteil legt konkrete Geldstrafen fest, die verhängt werden, falls Fabrizio Corona der Anordnung nicht Folge leistet.

Folgen und zusätzliche Anforderungen:
  • Umfassendes Verbot der Produktion und Verbreitung neuer Inhalte über Signorini.
  • Pflicht zur Übergabe privaten Materials im Besitz von Corona an das Gericht.
  • Verhängung von Geldstrafen im Falle der Nichteinhaltung der Anordnung.

Ein medialer Konflikt eskaliert in den rechtlichen Bereich

Dieser Vorfall markiert einen Wendepunkt in dem langen öffentlichen Streit zwischen dem Fernsehmoderator und dem ehemaligen Paparazzi-Fotografen. Das schnelle Eingreifen des Richters Pertile zeigt, wie der Streit über Debatten in Sendungen und Beiträge in sozialen Netzwerken hinaus in die Gerichtssäle gelangt ist. Das Ziel der Maßnahme ist es, weiteren Schaden am Image von Signorini zu verhindern, den nach seiner Anzeige Coronas Videos verursachen könnten. Es scheint, dass die nächste Folge von Falsissimo vorerst ohne ihren Hauptprotagonisten auskommen muss, zumindest bis ein neues gerichtliches Urteil etwas anderes besagt. Ein Kampf, der mehr Enthüllungen auf dem Bildschirm versprach, wird nun zwischen Anwälten und gerichtlichen Entscheidungen entschieden. 📄