Ein Experiment sucht nach Beweisen dafür, dass das Universum eine Simulation ist

Veröffentlicht am 21. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Ilustración conceptual de una malla o rejilla digital superpuesta sobre una galaxia espiral, representando la idea de un universo pixelado o simulado, con líneas de código flotando en el fondo.

Ein Experiment sucht nach Beweisen dafür, dass das Universum eine Simulation ist

Eine Gruppe von Physikern hat eine experimentelle Methode entwickelt, um nach Beweisen dafür zu suchen, dass unsere Realität ein Computerprogramm sein könnte, das auf unbekannter Hardware läuft. Die zentrale These ist, dass, falls wir in einer Simulation existieren, die fundamentalen physikalischen Gesetze nachweisbare computationale Unvollkommenheiten aufweisen würden. 🧠

Die theoretische Grundlage: Auf der Suche nach dem Quellcode der Realität

Der Vorschlag basiert auf der Zufallsmatrizen-Theorie, die zur Modellierung komplexer Systeme verwendet wird. Die Forscher argumentieren, dass, wenn das Gewebe der Raum-Zeit ein diskretes, computerisiertes Gitter (pixelartig) ist, die Energieniveaus der elementaren Teilchen nicht genuin zufällig verteilt wären. Stattdessen würden sie spezifische Korrelationsmuster zeigen, ähnlich denen, die ein Pseudozufallszahlengenerator in jeder Computersimulation erzeugt.

Die Säulen des Ansatzes:
  • Computationelle Diskrepanzen: Ähnlich den Rundungsfehlern, die beim Verarbeiten von Zahlen mit endlicher Präzision entstehen.
  • Statistische Signatur: Die Energieverteilung würde eine statistische digitale Spur zeigen, die das digitale Substrat verraten würde.
  • Kontinuierlich vs. diskret: Das Experiment sucht zu beweisen, ob die Realität fundamental kontinuierlich ist oder aus minimalen Einheiten (Pixeln) von Raum-Zeit besteht.
Wenn wir die statistischen Signaturen entdecken, die unsere Modelle vorhersagen, wäre das ein starker Hinweis darauf, dass das Universum nicht fundamental kontinuierlich ist, sondern pixelartig, wie in einer Simulation.

Wie die Prüfung durchgeführt wird: Das Firmament scannen

Um diese verborgenen Muster aufzuspüren, würde das vorgeschlagene Experiment die Kosmische Hintergrundstrahlung und hochenergetische kosmische Strahlung analysieren. Die Wissenschaftler würden diese Signale aus dem frühen Kosmos auf Anomalien in der Verteilung der uns erreichenden Teilchen untersuchen. Das Finden der vorhergesagten Signatur wäre ein solider Beweis für ein simuliertes Universum.

Methodik und Konsequenzen:
  • Datenanalyse: Große Datenmengen von Observatorien für kosmische Strahlung und Mikrowellen-Teleskopen würden untersucht.
  • Interpretation der Ergebnisse: Ein positives Ergebnis würde darauf hindeuten, dass wir in einer computergenerierten Konstruktion leben.
  • Grenze der Prüfung: Ein negatives Ergebnis würde nicht beweisen, dass wir keine Simulation sind; es würde nur anzeigen, dass die Hardware, die sie ausführt, so leistungsstark ist, dass ihre Unvollkommenheiten mit unserer aktuellen Technologie nicht nachweisbar sind.

Implikationen einer möglichen Entdeckung

Dieser Ansatz verschiebt eine spekulative philosophische Frage in den Bereich der überprüfbaren experimentellen Physik. Unabhängig vom Ergebnis fordert das Experiment unser Verständnis der fundamentalen Realität und der Grenzen des Messbaren heraus. Allein die Möglichkeit, eine Prüfung für die Simulationshypothese zu formulieren und zu entwerfen, stellt einen bedeutenden konzeptionellen Fortschritt dar. 🔬