Einsturz in einer Koltan-Mine im Kongo fordert mehr als zweihundert Tote

Veröffentlicht am 31. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Fotografía aérea que muestra el devastador derrumbe de tierra en una mina a cielo abierto de coltán en Rubaya, Congo, con equipos de rescate primitivos trabajando entre los escombros.

Ein Einsturz in einer Coltan-Mine im Kongo fordert mehr als 200 Todesopfer

Eine Mine, in der Coltan abgebaut wird, in der Ortschaft Rubaya im Osten der Demokratischen Republik Kongo, ist am Freitag durch Erdrutsche, die durch sintflutartige Regenfälle ausgelöst wurden, eingestürzt. Das Unglück fordert vorläufig mindestens 200 Todesopfer, darunter Arbeiter, Frauen und Kinder, sowie zahlreiche Verletzte, die in lokalen Gesundheitseinrichtungen versorgt werden. Die Behörden der Rebellengruppe M23, die die Zone kontrollieren und das Mineral abbauen, bestätigen die Zahlen. 🏚️

Aktivitäten eingestellt und Zwumzug

Als unmittelbare Reaktion auf die Katastrophe haben die Fraktionen, die das Gebiet kontrollieren, den gesamten Bergbau in dem betroffenen Bereich gestoppt und die Evakuierung der Bewohner in der Nähe des Einsturzes angeordnet. Diese Maßnahme soll weitere Unfälle verhindern, während die Stabilität des Bodens untersucht wird. Dennoch könnte die endgültige Zahl der Opfer steigen, da die Rettungsteams weiterhin Menschen aus den Trümmern bergen. Die Krise unterstreicht die ständigen Gefahren, denen die Bevölkerung ausgesetzt ist, die von informellem Bergbau in Konfliktregionen lebt. 💔

Faktoren, die die Katastrophe verschärft haben:
  • Rudimentärer Bergbau: Die Operationen in Rubaya verfügen über keinerlei grundlegende Sicherheitsprotokolle, was Arbeiter und ihre Familien in extremer Vulnerabilität zurücklässt.
  • Klimatische Bedingungen: Die starken Regenfälle, die in der Region üblich sind, durchweichen den Boden und untergraben die prekären Strukturen der Ausgrabungen.
  • Rebellenkontrolle: Die Region und ihre Ressourcen befinden sich seit 2024 unter der Kontrolle der M23-Gruppe, ein Kontext, der die Extraktion des Minerals über den Schutz menschlicher Leben stellt.
Es scheint, als wäre das einzige Sicherheitsprotokoll, das sie hier kennen, zu beten, dass das Loch nicht auf sie einstürzt.

Ein entscheidendes Mineral mit hohem menschlichen Preis

Diese Zone produziert etwa 15 % des weltweiten Coltrans, ein Mineral, das essenziell für die Herstellung elektronischer Komponenten wie Mobiltelefone und Computer ist. Das unter solchen risikoreichen Bedingungen gewonnene Mineral gelangt in die globale Lieferkette. Dieses tragische Ereignis ist kein isolierter Vorfall, sondern die direkte Folge eines Ausbeutungssystems, das außerhalb jeglicher Normen operiert. 🔌

Sofortige und strukturelle Folgen:
  • Produktionsunterbrechung: Die Einstellung des Bergbaus beeinträchtigt die Hauptaktivitätsquelle der Region und vertieft die humanitäre Krise.
  • Mangel an Infrastruktur: Das Fehlen von Zufahrtswegen, angemessenen Rettungsausrüstungen und sicheren Unterkünften erschwert die Rettungs- und Bergungsarbeiten enorm.
  • Undurchsichtigkeit in der Lieferkette: Die Tragödie bringt erneut die Undurchsichtigkeit und ethischen Probleme bei der Herkunft der in der Alltagstechnologie verwendeten Mineralien auf den Tisch.

Ein Mahnmal der systemischen Vulnerabilität

Der Einsturz in Rubaya dient als rohe Erinnerung an die unmenschlichen Bedingungen, die im artesanalen Bergbau reicher, aber von Gewalt geplagter Regionen bestehen. Solange die globale Nachfrage nach Coltan hoch bleibt, wird der Druck, es schnell und kostengünstig zu gewinnen, diese unannehmbaren Risiken wahrscheinlich aufrechterhalten. Die Tragödie zeigt die dringende Notwendigkeit auf, Lieferketten kritischer Mineralien zu überprüfen und zu humanisieren. ⚖️