Dragonkeeper: Drachenwächterin ist ein spanisch-chinesischer Animationsfilm unter der Regie von Salvador Simó und Li Jianping, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Carole Wilkinson. Die Geschichte spielt im alten China während der Han-Dynastie, wo Drachen, einst Verbündete der Menschen, verfolgt und eingesperrt wurden. Die Handlung folgt einer jungen Sklavin, Ping, die dem letzten lebenden Drachen, Danzi, bei der Flucht hilft, und zusammen begeben sie sich auf eine Mission, um das letzte Drachenei zurückzuerobern, das von einem bösen Zauberer gestohlen wurde, der seine Macht nutzen will, um Unsterblichkeit zu erlangen.
Produktion und Rezeption
Der Film wurde am 19. April 2024 in spanischen Kinos von A Contracorriente Films uraufgeführt.
- Er erhielt gemischte Kritiken. Einige Kritiker lobten den Charme der Protagonistin und die Qualität der Animation, während andere Probleme in der Erzählung und in der Animation einiger Hintergründe bemängelten.
- Es gab Kontroversen mit dem Produktionsteam, da mehr als 60 Mitarbeiter meldeten, nicht in den Endcredits aufgeführt worden zu sein aufgrund geschäftlicher Streitigkeiten zwischen den Produktionsfirmen.
Technische Details
- Der Film hat eine Laufzeit von 99 Minuten und ist für alle Altersgruppen freigegeben.
- Auf Animationsniveau erreicht er zwar nicht das Niveau von Studios wie Pixar, hebt sich jedoch durch ein Budget von 24 Millionen Euro hervor, was sich in der visuellen Qualität widerspiegelt.
Kultureller Einfluss und Auszeichnungen
"Dragonkeeper" wurde für verschiedene Preise nominiert, darunter:
- Bester Animationsfilm bei Veranstaltungen wie den Premios Cygnus.
- Der Círculo de Escritores Cinematográficos.
Der Film ist auf Streaming-Diensten wie Movistar Plus+ verfügbar und kann auch auf Plattformen wie Amazon Video und Apple TV gemietet oder gekauft werden.
Dieser Film stellt nicht nur eine bedeutende Koproduktion zwischen Spanien und China dar, sondern sucht auch die Magie und das Abenteuer von Filmen der 80er Jahre wiederzubeleben und lässt sich von Klassikern wie "Indiana Jones" oder "Die Goonies" inspirieren.