Doom Patrol: Weight of the Worlds – das kosmische Epos des seltsamsten DC-Teams

Veröffentlicht am 23. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Portada de Doom Patrol: Weight of the Worlds mostrando al equipo completo frente a paisajes cósmicos surrealistas con estilo artístico vibrante.

Die dysfunktionalsten Helden erobern den Weltraum

DC Comics präsentiert Doom Patrol: Weight of the Worlds, eine Sammlung, die die ersten sieben Ausgaben der unter dem Imprint Young Animal erneuerten Serie zusammenfasst. Gerard Way und Jeremy Lambert führen das seltsamste Superheldenteam des DC-Universums in ein interplanetarisches Abenteuer, das die Grenzen des Mainstream-Comics neu definiert. Eine kosmische Reise, die den surrealistischen Geist bewahrt, der diese marginalisierten Antihelden immer geprägt hat.

Eine persönliche Odyssee zwischen absurden Planeten

Die Handlung führt die Doom Patrol über die Erde hinaus und stellt sie vor Herausforderungen so exzentrisch wie die Fitness-Fanatiker des Planeten Orbius und der enigmatische Marathon Eternal. Parallel dazu erlebt jeder Charakter seine eigene existenzielle Krise: Robotman kämpft darum, sich an seinen neuen menschlichen Körper nach Jahrzehnten als Maschine anzupassen, während Flex Mentallo eine spirituelle Suche nach Destiny Beach antritt. Innere und äußere Konflikte verweben sich zu einer Erzählung, die ebenso chaotisch wie rührend ist.

Das Ensemble der kosmischen Außenseiter

Kunst, die die surreale Erzählung ergänzt

Die visuelle Arbeit von James Harvey, Doc Shaner und Nick Derington fängt den einzigartigen Ton der Serie perfekt ein. Die Seiten wechseln zwischen experimentellen Stilen und klassischeren Ansätzen und spiegeln die emotionalen und thematischen Veränderungen der Geschichte wider. Eine visuelle Palette, die stilistische Inkonsistenz als Tugend umarmt statt als Mangel und eine Leserfahrung schafft, die so unvorhersehbar ist wie die Charaktere selbst.

Das Young-Animal-Erbe in Aktion

Eine Demonstration dafür, dass Superhelden tief menschlich sein können, selbst wenn sie durchs Sonnensystem reisen und interplanetarische Fitnesskulturen gegenüberstehen.

Für Liebhaber der Sequenzkunst stellt diese Sammlung das Beste des experimentellen Comics im Mainstream dar. Die Fähigkeit, spektakuläre Actionmomente mit tiefen Reflexionen über Identität und Zugehörigkeit auszugleichen, macht jede Seite zu einer ständigen Überraschung 🎭.

Und sie zeigt, dass selbst in einem Universum voller außerirdischer Götter und interdimensionaler Reisen die existenziellen Probleme dieselben bleiben... obwohl es wahrscheinlich einfacher ist, eine Midlife-Crisis zu bewältigen, wenn man zwischen Planeten fliegen kann 😅.