Donald Trump verklagt IRS und Finanzministerium wegen Lecks seiner Steuerdaten

Veröffentlicht am 30. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Fotografía de Donald Trump hablando en un mitin político, con una expresión seria y un fondo con banderas de Estados Unidos.

Donald Trump klagt gegen das IRS und das Finanzministerium wegen der Weitergabe seiner Steuerdaten

Der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, hat ein Zivilverfahren eingeleitet, das eine Entschädigung in Höhe von zehn Milliarden Dollar verlangt. Die Klage richtet sich gegen den Internal Revenue Service (IRS) und das Finanzministerium und wurde vor einem Bundesgericht im Bundesstaat Florida eingereicht. Die Hauptvorwürfe lauten, dass diese Bundesbehörden ihre vertraulichen Steuerunterlagen nicht angemessen geschützt haben. 🏛️

Die Grundlage der Klage

Die Gerichtsdokumente argumentieren, dass ein ehemaliger Regierungsauftragnehmer Zugriff auf Trumps private Finanzinformationen erhalten und diese anschließend an wichtige Medien wie The New York Times und ProPublica weitergegeben habe. Dieses Ereignis, das zwischen 2018 und 2020 stattgefunden haben soll, habe nach der Klage einen erheblichen Schaden für seinen öffentlichen Ruf, seine wirtschaftliche Situation und sein Image als Unternehmer und politische Figur verursacht und ihm eine öffentliche Demütigung zugefügt.

Die Kläger in dem Fall:
  • Donald Trump, ehemaliger Präsident und Unternehmer.
  • Donald Trump Jr. und Eric Trump, seine Söhne und leitende Führungskräfte.
  • Das Mutterunternehmen, The Trump Organization.
Die Klage behauptet, dass die massive Weitergabe kein isoliertes Ereignis war, sondern die Folge eines Systems, das versagt hat, die Privatsphäre der Steuerzahler zu schützen.

Vorwürfe schwerer Fahrlässigkeit

Der Kern des Verfahrens basiert auf der angeblichen Fahrlässigkeit oder sogar absichtlichen Handlungen der verklagten Behörden. Trotz strenger Vorschriften des Bundesrechts zur Wahrung der Vertraulichkeit von Steuerdaten haben das IRS und das Finanzministerium unbefugten Zugriff auf diese sensible Information nicht verhindert. Die Kläger werfen den Institutionen einen klaren Verstoß gegen ihre Aufbewahrungspflicht vor. ⚖️

Wichtige rechtliche Argumente:
  • Mangel an ausreichenden Sicherheitsmaßnahmen durch die Bundesbehörden.
  • Verletzung der gesetzlichen Pflicht zum Schutz der Steuerzahlerdaten.
  • Direkte Verantwortung für die Weitergabe durch einen Ex-Auftragnehmer.

Ein Fall unerwünschter Bloßstellung

Die Situation wirft ein interessantes Paradoxon auf: Eine Person mit enormer öffentlicher Präsenz klagt auf Schadensersatz wegen einer zusätzlichen Enthüllung, diesmal zentriert auf ihre privaten Finanzen, ein Bereich, den sie immer in absoluter Verschwiegenheit halten wollte. Der Fall wird auf die Probe stellen, wie der Schaden durch die Weitergabe von Informationen bewertet wird, die zwar einer öffentlichen Person gehören, aber gesetzlich geschützt sind. 🔒