Die Verteidigungsstrategie der USA ändert ihre Prioritäten für 2026

Veröffentlicht am 25. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Mapa estratégico que muestra la región del Indo-Pacífico resaltada, con iconos de barcos y aviones militares, superpuesto sobre el documento oficial de la Estrategia de Defensa Nacional de Estados Unidos.

Die Verteidigungsstrategie der Vereinigten Staaten ändert ihre Prioritäten für 2026

Das Pentagon definiert seinen strategischen Fokus für den nächsten Zyklus neu und markiert damit eine signifikante Wende in seiner Sicherheitspolitik. Das leitende Dokument, die National Defense Strategy, legt zwei grundlegende Ziele fest, die das globale Engagement des Landes neu ausrichten. 🎯

Ein doppeltes strategisches Ziel

Die neue Richtlinie stellt fest, dass der Schutz des Kontinentalgebiets der Vereinigten Staaten nun die wichtigste Aufgabe ist. Gleichzeitig zielt sie darauf ab, China effektiv im weiten Raum des Indo-Pazifiks abzuschrecken, einer Region, die als lebenswichtig eingestuft wird. Dieser Wandel erfordert eine Änderung der historischen Rolle, die Washington bei der Sicherung der kollektiven Sicherheit weltweit gespielt hat.

Hauptimplikationen des Wandels:
  • Die Stärkung der Verteidigung des nationalen Bodens wird zur Hauptsache.
  • Die Eindämmung im indo-pazifischen Theater gewinnt beispiellose Relevanz.
  • Das Ausmaß und die Art der internationalen Sicherheitsverpflichtungen werden neu bewertet.
"Die Strategie zielt darauf ab, dass andere Nationen ihre eigenen militärischen Fähigkeiten und ihre Verteidigungsausgaben erhöhen."

Die Alliierten müssen die Führung in ihrem Schutz übernehmen

Die aktuelle Ausrichtung fordert die verbündeten und partnerlichen Länder auf, das Hauptgewicht der Verteidigung ihrer Grenzen gegen konventionelle Bedrohungen zu tragen. Die Vereinigten Staaten werden weiterhin Unterstützung bieten, diese wird jedoch selektiver und auf Schlüsselfähigkeiten konzentriert. Dies bedeutet eine weniger direkte Beteiligung Washingtons an traditionellen Sicherheitsstrukturen außerhalb seines Hemisphärens.

Neue Verantwortlichkeiten für die Partner:
  • Die Übernahme einer führenden Rolle in der Verteidigung des eigenen Territoriums.
  • Erhöhung der Ausgaben und Entwicklung autonomer militärischer Fähigkeiten.
  • Empfang fokussierterer und weniger umfassender US-Unterstützung.

Ressourcen auf vitale Punkte konzentrieren

Intern stärkt der Plan die Überwachung und Kontrolle der nationalen Grenzen. Im Ausland priorisiert er die Sicherung strategisch entscheidender Interessensgebiete wie den Panamakanal oder Grönland. Diese Entscheidung erfordert eine Neukalibrierung der US-Militärpräsenz in Regionen wie Europa und der koreanischen Halbinsel. In diesen Gebieten wird erwartet, dass die Alliierten substanzieller zur Aufrechterhaltung der Stabilität beitragen, was den Vereinigten Staaten ermöglicht, ihre Ressourcen auf ihre neuen primären Ziele zu konzentrieren. 🗺️

Experten weisen darauf hin, dass Washington nach Jahren des Drängens auf höhere Verteidigungsausgaben der Alliierten diesen Zweck endlich erreicht sehen könnte, wenn auch vielleicht nicht in der ursprünglich vorgesehenen Form. Dieses strategische Rebalancing definiert die Umrisse von Macht und Verantwortung auf der internationalen Bühne neu.