Vampirfledermäuse können das Vogelgrippe-Virus H5N1 übertragen

Veröffentlicht am 21. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Ilustración de un murciélago vampiro común (Desmodus rotundus) en un entorno oscuro, con detalles anatómicos visibles y un fondo que sugiere una cueva o hábitat nocturno.

Vampirfledermäuse können das Virus der Vogelgrippe H5N1 übertragen

Eine kürzliche Untersuchung hat bestätigt, dass gewöhnliche Vampirfledermäuse die hochpathogene Stamm H5N1 der Vogelgrippe beherbergen und verbreiten können. Diese Entdeckung weist auf ein neues Risiko hin, da diese Säugetiere als zusätzliches Reservoir des Virus fungieren könnten, mit Implikationen für die globale Gesundheit. 🦇

Das Virus vermehrt sich ohne schwere Erkrankung

Die Studie, die im Journal Emerging Infectious Diseases veröffentlicht wurde, beschreibt detailliert, dass H5N1 sich in Vampirfledermäusen vermehren kann, ohne schwere Symptome zu verursachen. Diese Fähigkeit ermöglicht es dem Virus, sich still in einer Säugetierpopulation zu verbreiten, ein Szenario, das zuvor für diesen spezifischen Stamm als unwahrscheinlich galt.

Schlüsseldetails des Laborexperiments:
  • Die Wissenschaftler infizierten eine Gruppe von Vampirfledermäusen in einer kontrollierten Biogehaltenheitsumgebung.
  • Sie beobachteten, dass die Tiere das aktive Virus in ihren oralen und fäkalen Sekreten ausschieden.
  • Sie zeigten, dass infizierte Fledermäuse andere gesunde Individuen in demselben Käfig anstecken konnten.
Diese Entdeckung ist entscheidend, da sie zeigt, dass H5N1 einen Übertragungszyklus innerhalb einer Säugetierpopulation aufrechterhalten kann.

Erweiterung der epidemiologischen Überwachung

Diese Entdeckung erweitert die Liste der Arten, die H5N1 verbreiten können, ein Virus, das mit verheerenden Ausbrüchen bei Vögeln in Verbindung steht. Nun müssen Überwachungsprogramme auch blutsaugende Fledermäuse einbeziehen, insbesondere in Gebieten, in denen diese mit Geflügelhöfen koexistieren.

Hauptimplikationen zur Risikobewertung:
  • Das Verständnis, wie sich das Virus an Säugetiere anpasst, ist grundlegend, um Bedrohungen vorherzusehen.
  • Es besteht das Risiko, dass eine Variante entsteht, die Menschen in größerem Umfang betreffen könnte.
  • Es ist notwendig, diese Säugetiere aktiv zu überwachen, um mögliche Artersprünge zu verhindern.

Ein moderner Twist für ein klassisches Reservoir

Das traditionelle Bild des blutsaugenden Vampirs trägt nun eine zeitgenössische Gesundheitswarnung. Diese Studie unterstreicht die Komplexität viraler Übertragungszyklen und die Notwendigkeit, alle möglichen Tierreservoirs zu überwachen, um die öffentliche und tierische Gesundheit zu schützen. 🩸