
Die Untersuchung des Adamuz-Unfalls deutet auf einen Bruch in der Strecke hin
Die ersten Daten zum Eisenbahnunfall in Adamuz, Córdoba zeigen, dass die Schiene bereits einen Bruch aufwies, bevor der Hochgeschwindigkeitszug Iryo darüber fuhr. Dieser Defekt könnte erklären, warum der sechste Waggon den Kontakt zu den Schienen verlor und den Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Zug auslöste. 🚨
Die Haupt-hypothese der CIAF
Die Kommission für die Untersuchung von Eisenbahnunfällen (CIAF) hält diese Theorie in dieser Phase für die plausibelste. Sie betont jedoch, dass ihre Erkenntnisse vorläufig sind und die Untersuchung weitergeht, um die Fakten zu bestätigen.
Physische Beweise, die die Theorie stützen:- Einheitliche Markierungen, die an den Rädern des betroffenen Zuges festgestellt wurden.
- Eine charakteristische Verformung an einem spezifischen Abschnitt der Schiene.
- Diese Schäden sind konsistent mit der Durchfahrt eines Zuges über einen bestehenden Riss in der Schiene.
Die physischen Indizien deuten darauf hin, dass die Entgleisung eine Folge war, nicht die anfängliche Ursache des Vorfalls.
Der Ursprung des Bruchs ist noch ungeklärt
Das Untersuchungsteam hat noch nicht klären können, was den anfänglichen Bruch in der Strecke verursacht hat. Der Fokus der Recherche richtet sich nun auf zwei kritische Bereiche, um die Abfolge der Ereignisse aufzuklären.
Nächste Schritte in der Untersuchung:- Untersuchung der Aufzeichnungen der schwarzen Kisten beider beteiligter Züge.
- Durchführung umfassenderer Labortests mit den gesammelten Schienenfragmenten.
- Diese Analysen sind entscheidend, um die aktuelle Hypothese zur Ursache zu bestätigen oder zu verwerfen.
Abschließende Reflexion über die Technologie
Dieser Vorfall unterstreicht, dass die schnellsten und fortschrittlichsten Transportsysteme von der Integrität ihrer grundlegendsten und statischsten Komponenten abhängen. Die Hochgeschwindigkeitstechnologie basiert auf Details, die bei Ausfall schwerwiegende Konsequenzen haben können. 🔧