Die UNESCO schützt die Volksschildereien Dong Ho aus Vietnam

Veröffentlicht am 21. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Artesano vietnamita aplicando tinte natural con un sello de madera tallada sobre papel Dó, mostrando el detalle del proceso manual de impresión de una pintura Dong Ho tradicional.

Die UNESCO schützt die Volkssgemälde Dong Ho aus Vietnam

Der intergouvernementale Ausschuss der UNESCO traf eine Schlüsselentscheidung während seiner Versammlung in Paraguay: die Aufnahme des Handwerks der Herstellung von Dong-Ho-Gemälden in die Liste des immateriellen Kulturerbes, das dringenden Schutz benötigt. Diese Anerkennung unterstreicht den einzigartigen Wert einer Praxis, die nun um ihr Überleben kämpft. 🎨

Eine handwerkliche Technik mit tiefen Wurzeln

Um diese Werke herzustellen, schnitzen die Handwerker Holzplatten, die sie dann verwenden, um Bilder auf -Papier zu drucken. Die Pigmente kommen nicht aus einem Tubus; sie werden aus vollständig natürlichen Materialien wie zerstoßenen Muscheln, Indigo-Blättern oder Rinden spezifischer Bäume gewonnen. Jeder Druck vermittelt Wünsche für Glück, spiegelt ethische Werte wider oder fängt Szenen aus dem ländlichen Leben ein.

Schlüsselmerkmale des Dong-Ho-Prozesses:
  • Vorbereitung des Papiers: Das Dó-Papier wird mit gemahlenem Austernschalen behandelt, um eine glatte und langlebige Oberfläche zu erreichen.
  • Gewinnung der Farben: Jeder Ton hat eine unterschiedliche natürliche Herkunft und schafft eine einzigartige und ökologische Palette.
  • Übertragung des Wissens: Das gesamte Know-how, von der Materialvorbereitung bis zum Drucken, wird von Meistern an Schüler weitergegeben, meist innerhalb der Familien.
„Vielleicht ist die größte Herausforderung nicht, das Holz zu schnitzen, sondern eine Zukunft für diejenigen zu schnitzen, die es bearbeiten.“

Der Weg nach der Anerkennung und die zu überwindenden Hindernisse

Die Behörden Vietnams, angeführt von der Provinz Bac Ninh, haben den Antrag gestellt. Nun müssen sie einen Schutzplan umsetzen, den die UNESCO verlangt. Dieser Plan muss kritische Probleme angehen, die die Kontinuität dieser Kunst bedrohen.

Priorisierte Maßnahmen des Schutzplans:
  • Dokumentation der Techniken: Systematische Registrierung aller Schritte und Geheimnisse des Handwerks, um ihren Verlust zu verhindern.
  • Unterstützung der Handwerker: Schaffung von Mechanismen, damit die Meister wirtschaftlich von ihrer Arbeit leben und die Tradition am Leben erhalten können.
  • Förderung des generationellen Nachwuchses: Motivation junger Menschen, dieses Handwerk zu lernen und sich ihm zu widmen, um seine Weitergabe zu sichern.

Eine Zukunft, die von der Handlung abhängt

Die Aufnahme in die Liste der UNESCO ist ein Ausgangspunkt, kein Ziel. Die wahre Arbeit besteht darin, die vereinbarten Maßnahmen umzusetzen, um den Mangel an natürlichen Rohstoffen und die abnehmende Zahl der Praktizierenden zu bekämpfen. Das endgültige Ziel ist klar: sicherzustellen, dass diese kulturelle Ausdrucksform nicht verschwindet und ihre lebenswichtige Rolle in der Gemeinschaft behält, insbesondere bei Feiern wie dem Mondneujahr, wo diese Gemälde Wohlstand für die Häuser wünschen. 🏮