
Die Tänzer des Ballet Nacional de España kündigen eingefrorene Gehälter seit 30 Jahren an
Die Künstler des Ballet Nacional de España und der Compañía Nacional de Danza haben gegen eine Situation protestiert, die seit den neunziger Jahren anhält. Beide Kompanien, die vom Instituto Nacional de las Artes Escénicas y de la Música (INAEM) abhängen, versichern, dass ihre Arbeitsbedingungen unwürdig sind und fordern eine dringende Überprüfung durch das Ministerium für Kultur und Sport. Ihre Hingabe und das hohe Maß an körperlicher Belastung stehen im Kontrast zur wirtschaftlichen Prekarität, der sie gegenüberstehen. 🩰
Eine Gehalts einfrierung, die in Jahrzehnten gemessen wird
Die Vertreter der Tanztruppen erklären, dass der Tarifvertrag, der ihre Gehälter regelt, seit den 1990er Jahren nicht geändert wurde. Dies bedeutet, dass ihre Einkommen nicht mit dem Lebenshaltungskosten gestiegen sind, eine Situation, die in einem Beruf mit kurzen Karrieren und extremem körperlichen Verschleiß besonders kritisch ist. Die vertragliche Unsicherheit und das Fehlen wirtschaftlicher Verbesserungen stehen im Widerspruch zum kulturellen Wert der Institutionen, für die sie arbeiten.
Die Schlüsselpunkte der Anklage:- Die Gehälter sind seit etwa 30 Jahren unverändert geblieben.
- Der Tarifvertrag ist veraltet und spiegelt nicht die aktuelle wirtschaftliche Realität wider.
- Es besteht eine große Diskrepanz zwischen der körperlichen Belastung der Arbeit und der erhaltenen wirtschaftlichen Vergütung.
Es scheint, als ob im spanischen Tanzbereich das Einzige, was nicht einfriert, die Körper der Tänzer selbst auf der Bühne sind.
Mobilisierung für Würde und Anerkennung
Angesichts dieser Situation haben die Tänzer eine öffentliche Kampagne gestartet, um ihr Problem sichtbar zu machen. Ihr Hauptziel ist es, sich an den Verhandlungstisch zu setzen, um einen neuen Arbeitsvertrag auszuhandeln, der würdige Gehälter garantiert und ihre Bedingungen erheblich verbessert. Sie argumentieren, dass der Staat in seiner Rolle als Arbeitgeber ein Vorbild in Bezug auf Arbeitsrechte im Kultursektor geben muss.
Hauptforderungen der Künstler:- Überprüfung und Aktualisierung des Tarifvertrags umgehend.
- Festlegung würdiger Gehälter, die die kurze Berufslebensdauer und den körperlichen Verschleiß kompensieren.
- Erreichung eines echten Dialogs mit den Behörden des INAEM und des Kulturministeriums.
Ein Aufruf an die kulturellen Institutionen
Die Mobilisierung der Tänzer zielt darauf ab, Druck auszuüben, damit ein effektiver Verhandlungstisch eröffnet wird. Sie betonen, dass der Wert ihrer künstlerischen Arbeit für das nationale Kulturerbe mit einem fairen Arbeitsumgang übereinstimmen muss. Das Ergebnis dieses Konflikts könnte einen wichtigen Präzedenzfall dafür schaffen, wie Tänzerprofis in Spanien behandelt und geschätzt werden. 💃🕺