
Die Stadt des Schlägers: eine verlassene Sportanlage in Madrid
Im Bezirk San Blas-Canillejas in Madrid wurde ein großes Vorhaben, ein Tempel für Tennis und Padel zu errichten, abrupt gestoppt. Bekannt als La Ciudad de la Raqueta, versprach dieser Komplex ein Hotel, einen Sozialclub und zahlreiche Plätze zu beherbergen. Die Bauarbeiten begannen mit Schwung, doch eine Kombination aus wirtschaftlichen und Managementfaktoren ließ alles zum Stillstand kommen und hinterließ ein Szenario des Verfalls und Strukturen der Witterung ausgesetzt. 🏗️
Ein ambitioniertes Projekt, das Referenz werden sollte
Die ursprüngliche Idee war, einen privaten Raum der ersten Klasse zu entwickeln, der vollständig den Racketsportarten gewidmet war. Die Pläne detaillierten eine große Anzahl von Tennis- und Padelplätzen, von denen mehrere überdacht waren. Das Design integrierte auch ein Fitnessstudio, Gemeinschaftsbereiche und ein Hotel für die Unterbringung der Sportler. Die Werbung konzentrierte sich darauf, Einrichtungen von hoher Qualität in einem Gebiet der Hauptstadt mit großem Potenzial anzubieten. Obwohl erhebliche Fortschritte erzielt wurden, verlangsamte sich das Bauvorhaben bis hin zum vollständigen Stillstand.
Schlüssellemente des ursprünglichen Projekts:- Eine große Anzahl von Tennis- und Padelplätzen, einige überdacht.
- Ein Hotel, das für Sportler und Besucher ausgelegt war.
- Ein Sozialclub mit Fitnessstudio und hochwertigen Gemeinschaftsbereichen.
Ein Ort, der für Bewegung und Wettkampf konzipiert war, ist nun ein statischer Raum, in dem das einzige Spiel das des Verfalls gegen den Beton ist.
Der aktuelle Zustand: ein Bauwerk, das in der Zeit eingefroren ist
Heute präsentiert das Gelände ein trostloses Landschaftsbild. Wer sich dem Ort nähert, trifft auf die Beton-Gerippe mehrerer mehrstöckiger Gebäude ohne Fassaden oder Fenster, mit freiliegenden Eisenarmierungen. Auf dem Boden sind die Umrisse der zukünftigen Plätze markiert, aber ohne endgültige Beläge, überwachsen von Erde und Unkraut. Maschinen und Baumaterialien verbleiben vor Ort und rosten allmählich.
Sichtbare Zeichen des Verlassens:- Teilweise gebaute Gebäudestrukturen, nicht abgeschlossen.
- Löcher und markierte Bereiche für Plätze, unvollendet.
- Verlassene und verrostete Kräne und Baumaterialien.
Eine unsichere Zukunft und Lektionen zu lernen
Das Ensemble vermittelt ein greifbares Gefühl von frustrierten Erwartungen und ungenutzten Ressourcen. Es ist ironisch, dass ein Gelände, das für Aktivität und Sport bestimmt war, in einem absoluten Schweigen verharrt, während die Strukturen zerfallen. Dieser Fall exemplifiziert, wie die ambitioniertesten Projekte zusammenbrechen können und ein physisches Erinnerungsstück an nicht umsetzbare Pläne zurücklassen. Die Zukunft dieses Geländes bleibt ungewiss. 🤔