Die Stadt der Justiz in L'Hospitalet: ein halbfertiger Justizcampus

Veröffentlicht am 21. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Vista aérea del complejo de la Ciudad de la Justicia en L'Hospitalet de Llobregat, mostrando edificios terminados de líneas rectas y hormigón visto junto a esqueletos de estructuras sin acabar y solares vacíos.

Die Stadt der Justiz in L'Hospitalet: ein halbfertiger Justizcampus

Konzipiert, um mehrere Gerichte aus Barcelona zusammenzufassen, wird der Komplex der Stadt der Justiz in L'Hospitalet de Llobregat als großer einheitlicher Campus geplant. Der Architekt David Chipperfield entwirft einen Masterplan mit mehreren Volumen von reinen Linien und Sichtbetonfassaden. Allerdings wird nur ein Teil gebaut, was ein ganz anderes Bild ergibt als ursprünglich geplant 🏗️.

Ein Masterplan, der ins Stocken gerät

Die ursprüngliche Idee zielt darauf ab, andere Gerichte in der Stadt zu entlasten und eine ruhige Umgebung für die Rechtsprechung zu schaffen. Chipperfields Design schlägt einen geordneten Raum vor, doch die Bauarbeiten stoppen nach Fertigstellung einiger Gebäude. Dies verhindert, dass der Campus als integriertes Ganzes funktioniert, wie es sich vorgestellt wurde.

Elemente, die den aktuellen Zustand definieren:
  • Fertiggestellte und genutzte Gebäude, wie das für die Strafgerichte.
  • Halbfertige Strukturen, reduziert auf Betonskelette, die verwittern.
  • Leere Grundstücke, auf denen nach Plan neue Bauten entstehen sollten.
Der Besucher bewundert die preisgekrönte Architektur eines Gebäudes, während hinter ihm ein Betonskelett daran erinnert, dass selbst die besten Pläne manchmal nur beim ersten Kapitel bleiben.

Kontrast zwischen Design und Realität

Die Architektur strebt Klarheit und Ordnung durch den Einsatz von Sichtbeton und großen Fenstern an. Die Realität des Geländes zeigt jedoch eine Mischung aus vollständigen Volumen und modernen Ruinen. Dieser visuelle Kontrast ist das direkte Ergebnis der intermittierenden Bauweise über Jahre hinweg.

Folgen der teilweisen Ausführung:
  • Es entsteht ein fragmentiertes Bild des Justizcampuses.
  • Aktive Bereiche koexistieren mit offensichtlich vernachlässigten Zonen.
  • Es entstehen Debatten darüber, wie mit den ungebauten Teilen umzugehen ist.

Eine unsichere Zukunft für den Komplex

Die unfertigen Strukturen bleiben als physische Erinnerung an einen ambitionierten Plan, der nicht vollendet wird. Die Stagnation des Projekts wirft Fragen zu seiner Fertigstellung und zur Wirksamkeit der Zentralisierung von Justizdiensten in dieser Form auf. Die Stadt der Justiz in L'Hospitalet etabliert sich so als Symbol für große architektonische Erwartungen, die an praktische und budgetäre Einschränkungen scheitern ⚖️.