Die Staatsanwaltschaft von Barcelona untersucht die Räumung des Instituts B9 in Badalona

Veröffentlicht am 24. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Fachada del antiguo instituto B9 en Badalona, tras el desalojo, con carteles y señales de ocupación.

Die Staatsanwaltschaft von Barcelona untersucht die Räumung des Instituts B9 in Badalona

Das öffentliche Ministerium in Barcelona hat begonnen, Beweise zu sammeln darüber, wie die Räumung des ehemaligen Instituts B9 in Badalona durchgeführt wurde. Dieses Ereignis, das am 17. Dezember 2025 stattfand, ließ Dutzende von Menschen obdachlos. Die Staatsanwälte prüfen nun, ob der Einsatz rechtliche Verstöße aufwies. 🏚️

Der Fokus liegt auf der Bewertung vorheriger Unterkunftsmöglichkeiten

Einer der zentralen Aspekte, die analysiert werden, ist, ob die kommunalen Behörden vor der Durchführung der Räumung Wohnlösungen für die Betroffenen vorgeschlagen haben. Die Untersuchung versucht zu klären, ob die Pflicht erfüllt wurde, diesen vulnerablen Personen eine Unterkunft zu sichern, wie es das Gesetz in solchen Fällen vorschreibt. Das Fehlen einer solchen Alternative ist ein zentraler Punkt.

Punkte, die die Staatsanwaltschaft prüft:
  • Ob es eine formelle Angebote für temporäre oder permanente Unterkunft gab.
  • Die Einhaltung der Protokolle zum Schutz vulnerabler Gruppen während einer Räumung.
  • Die Dokumentation und offiziellen Mitteilungen vor dem 17. Dezember.
Während die Justiz nach Papieren sucht, suchen Dutzende von Menschen ein Dach über dem Kopf.

Mögliche gerichtliche Konsequenzen des Verfahrens

Je nach Fortschritt der Untersuchung und den gesammelten Beweisen wird die Staatsanwaltschaft prüfen, ob sie Klagen oder Anträge gegen diejenigen einreicht, die möglicherweise Verfehlungen begangen haben. Die andere Option ist, dass sie bei Fehlen von Hinweisen auf ein Verbrechen das Verfahren einstellen. Der gesamte Prozess befindet sich noch in einer anfänglichen Phase der Informationssammlung.

Mögliche Szenarien nach der Untersuchung:
  • Eröffnung eines Strafverfahrens gegen Verantwortliche wegen möglicher Unregelmäßigkeiten.
  • Einstellung der Ermittlungen mangels Beweisen für ein Verbrechen.
  • Empfehlungen oder Berichte zur Änderung von Räumungsprotokollen in Zukunft.

Ein ausstehendes Ende für die Betroffenen

Die Situation unterstreicht die Vulnerabilität der Personen, die ihr Zuhause verloren haben. Das rechtliche Ergebnis wird einen Präzedenzfall schaffen, wie solche Räumungen zu handhaben sind, und immer die Grundrechte gewährleisten. In der Zwischenzeit bleibt die Unsicherheit für diejenigen bestehen, die einen Ort zum Wohnen brauchen. ⚖️