
Die Selbstständigen werden 2026 mehr für die Beiträge zur Sozialversicherung zahlen
Eine Regierungsreform wird ändern, wie die Selbstständigen ihren monatlichen Beitrag zur Sozialversicherung berechnen. Die Änderung, die 2026 in Kraft tritt, erhöht die Basis, auf die der Prozentsatz angewendet wird, was die obligatorische monatliche Zahlung steigert. Diese Entscheidung ist Teil eines umfassenderen Plans, um die Nachhaltigkeit des Systems zu gewährleisten. Für viele Selbstständige bedeutet das eine Erhöhung ihrer Fixkosten für den Betrieb. 📈
Die Beitragsbasis steigt auf allen Ebenen
Die Beitragsbasis ist die Referenzsumme, auf die die Beitragsquote berechnet wird. Durch die Erhöhung der Mindest- und Höchstgrenzen wird auch für diejenigen, die die niedrigste Basis wählen, um weniger zu zahlen, die Rechnung steigen. Der anwendbare Satz, der derzeit bei etwa 30% liegt, ändert sich nicht, aber da er auf eine höhere Basis angewendet wird, ergibt sich eine höhere Auszahlung. Dies wirkt sich direkt auf die Familienökonomie und die Möglichkeit aus, im eigenen Geschäft zu reinvestieren.
Schlüsselwirkungen der Erhöhung:- Die obligatorische monatliche Beitragszahlung steigt für alle Stufen.
- Der Steuersatz bleibt gleich, wird aber auf einen höheren Betrag angewendet.
- Sie verringert die Spar- und Investitionsfähigkeit der Selbstständigen.
Höhere Beiträge jetzt könnten einige zukünftige Leistungen verbessern, wie die Rente, lindern aber nicht die unmittelbare Belastung am Monatsende.
Die Körperschaftsteuer für große Konzerne bleibt gleich
Im Gegensatz zur Maßnahme für Selbstständige wird bestätigt, dass die Mindeststeuersätze der Körperschaftsteuer für große Gruppen und Multinationals unverändert bleiben. Diese Haltung resultiert aus internationalen Verpflichtungen und betrifft hauptsächlich Unternehmen mit sehr hohem Umsatz. Für die meisten Selbstständigen und KMU, deren steuerliches Regime anders ist, hat dieser Aspekt einen begrenzten oder keinen Einfluss auf ihre direkten Steuerzahlungen.
Punkte zur Körperschaftsteuer zu beachten:- Betroffen sind Konzerne mit sehr hohem Umsatz, nicht typische KMU oder Selbstständige.
- Ihre Stabilität ergibt sich aus internationalen Steuerabkommen.
- Sie kompensiert nicht die Kostensteigerung, der Selbstständige gegenüberstehen.
Ein Balanceakt zwischen aktuellen Kosten und zukünftigen Vorteilen
Die Maßnahme hat eine doppelte Lesart. Einerseits erhöht sie unmittelbar die Fixkosten für den Betrieb der Selbstständigen. Andererseits könnten durch Beiträge auf einer höheren Basis Leistungen wie die Altersrente verbessert werden. Dieser langfristige Vorteil mildert jedoch nicht den direkten finanziellen Einfluss, den viele ab 2026 in ihren monatlichen Konten spüren werden. Die Reform zielt darauf ab, die Gesundheit des Systems mit der wirtschaftlichen Realität der Selbstständigen in Einklang zu bringen. ⚖️