Die populärsten Telegram-Kanäle wechseln zu Max, aber ohne ihr Publikum

Veröffentlicht am 24. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Gráfico comparativo que muestra la diferencia abismal en el número de seguidores entre un canal popular de Telegram y su versión en la aplicación Max, con iconos de ambas plataformas.

Die populärsten Telegram-Kanäle migrieren zu Max, aber ohne ihr Publikum

Ein großer Teil der dreißig Kanäle mit den meisten Followern auf Telegram ist bereits auch in der App Max aktiv. Dieser Schritt führt jedoch nicht zum Erfolg, da die überwiegende Mehrheit ihrer Nutzer den Wechsel verweigert. Die Zahlen zeigen eine enorme Kluft, was es für Content-Produzenten erschwert, die diversifizieren möchten. 📉

Die Follower-Kluft ist abgrundtief

Die Daten zeigen, dass die Anzahl der Personen, die diese Kanäle auf Max folgen, etwa sechzig Mal niedriger ist als auf ihrem ursprünglichen Standort Telegram. Dies stellt ein ernstes Hindernis für die Administratoren dar, die das Risiko mindern möchten, auf ein einziges Netzwerk angewiesen zu sein, um ihr Publikum zu erreichen. Die Expansionsstrategie scheitert an ihrem Hauptziel: die Community zu verlagern.

Schlüsselfaktoren, die die geringe Akzeptanz erklären:
  • Vorsicht der Nutzer: Die Menschen zeigen Widerstand, eine weitere App herunterzuladen und denselben Creatorn zu folgen, und bevorzugen es, bei ihrer etablierten Plattform zu bleiben.
  • Mangel an erweiterten Metriken: Max bietet keine ausgefeilten Analysetools, was es den Managern unmöglich macht, die Performance ihres Contents zu messen und ihre Taktiken anzupassen, um zu wachsen.
  • Festgefahrene Gewohnheiten: Die Nutzer haben ihre Lieblingskanäle bereits in Telegram eingerichtet und sehen wenig Wert darin, diese Erfahrung woanders zu duplizieren.
Follower auf einem neuen Netzwerk zu gewinnen, ist wie versuchen, die Familie dazu zu bringen, eine andere App zu nutzen, um dieselben Urlaubsfotos anzusehen.

Der Kampf zwischen Messaging-Plattformen verschärft sich

Dieses Phänomen spiegelt eine heftiger werdende Konkurrenz zwischen Messaging-Apps wider, die nun um die Unterbringung von Communities und öffentlichem Content kämpfen. Während Telegram sich als zentraler Knotenpunkt für Massenkanäle etabliert, versucht Max, einen Teil dieses Ökosystems abzuzweigen. Das Endergebnis dieser Migration ist noch ungewiss.

Was Max für den Erfolg braucht:
  • Nicht nur Creator, sondern auch Nutzer anziehen: Die Plattform muss das Publikum überzeugen, eine zusätzliche App aktiv zu nutzen.
  • Robuste Funktionen bieten: Es ist entscheidend, die Tools bereitzustellen, die Administratoren benötigen, um ihr Publikum aufzubauen und ihren Impact zu analysieren.
  • Einen differenzierenden Wert schaffen: Die Nutzer brauchen einen überzeugenden Grund, ihre Gewohnheiten zu ändern und eine neue Plattform zu übernehmen.

Eine unsichere Zukunft für die Diversifizierung

Die aktuelle Situation macht klar, dass Präsenz migrieren nicht garantiert, dass Einfluss mitmigriert. Damit Creator ihre Abhängigkeit von Telegram reduzieren können, müssen alternative Plattformen wie Max zwei Fronten angehen: ihre Tools für Creator verbessern und ein echtes Incentive für Endnutzer bieten. Solange das nicht passiert, bleibt die Massen-Audience wahrscheinlich, wo sie ist. 🔄