Die NASA bestätigt Tunnel auf dem Mond: natürliche Zufluchtsorte für Astronauten

Veröffentlicht am 23. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Recreación artística de túnel de lava lunar con astronautas explorando, mostrando formaciones geológicas y hábitat potencial en el subsuelo.

Lunare Tunnel: die natürliche Lösung zum Bewohnen des Mondes

Die NASA hat offiziell die Existenz von Lavatunneln auf dem Mond bestätigt, eine Enthüllung, die die Strategie für eine permanente Mondexploration vollständig verändern könnte. Diese geologischen Strukturen, die vor Milliarden von Jahren entstanden, als der Mond vulkanische Aktivität hatte, bieten perfekte natürliche Zufluchtsorte für zukünftige bemannte Missionen. Die Daten, die vom Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO) und ergänzenden Missionen gesammelt wurden, liefern schlüssige Beweise dafür, dass diese Tunnel nicht nur existieren, sondern strukturell stabil und groß genug sind, um vollständige Basen aufzunehmen. Diese Entdeckung löst eine der größten Herausforderungen für die Mondkolonisierung: den Schutz vor extremen Bedingungen. 🌕

Die Geologie, die die Erkunder schützt

Was diese Tunnel so wertvoll macht, ist nicht nur ihre Existenz, sondern ihre einzigartigen Eigenschaften. Sie entstanden, als Lava unter der Oberfläche floss und dann abfloss, wodurch röhrenförmige Hohlräume zurückblieben. Diese Strukturen sind über Eonen hinweg praktisch unverändert geblieben aufgrund des Fehlens geologischer und atmosphärischer Aktivität auf dem Mond. Der Regolith (Mondboden), der sie bedeckt und mehrere Meter dick ist, wirkt als natürlicher Schild gegen Sonnen- und kosmische Strahlung, extreme Temperaturen (die an der Oberfläche von -173°C bis 127°C variieren) und die ständigen Einschläge von Mikrometeoriten auf der Mondoberfläche.

Eigenschaften der bestätigten Tunnel

Die Daten der NASA zeigen, dass diese Tunnel keine bloßen Risse sind, sondern komplexe Strukturen, die ganze Städte unter der Mondoberfläche aufnehmen könnten. Ihre Größe und Verteilung deuten darauf hin, dass der Mond ein ausgedehnteres unterirdisches Netzwerk haben könnte, als zuvor angenommen.

Abmessungen und strukturelle Stabilität

Die bestätigten Tunnel haben Durchmesser von 30 bis 100 Metern und Längen, die sich über Kilometer erstrecken können. Einige weisen mehrere Ebenen und miteinander verbundene Kammern auf, die Räume schaffen, die in verschiedene Module für Habitate, Labore und Lagerbereiche unterteilt werden könnten. Stabilitätsanalysen deuten darauf hin, dass die niedrige Mondschwerkraft (1/6 der Erdschwerkraft) und die Natur des Mondbasalts diese Strukturen außergewöhnlich stabil machen und sie Drücken aushalten können, die auf der Erde problematisch wären.

Strukturelle Eigenschaften:
  • Durchmesser von 30-100 Metern
  • Längen von bis zu mehreren Kilometern
  • mehrere Ebenen und miteinander verbundene Kammern
  • stabile Strukturen durch niedrige Schwerkraft

Interne Umgebungsbedingungen

In diesen Tunneln bleiben die Temperaturen stabil bei etwa -20°C, eine dramatische Verbesserung im Vergleich zu den extremen Schwankungen an der Oberfläche. Das Fehlen direkter Sonnenstrahlung und der natürliche Schutz vor kosmischer Strahlung schaffen eine Umgebung, die die Schutzansprüche für Astronauten erheblich reduzieren würde. Vorläufige Studien deuten darauf hin, dass die Strahlungsniveaus im Inneren denen der Internationalen Raumstation ähneln und längere Aufenthalte ohne zusätzliche Gesundheitsrisiken ermöglichen würden.

Diese Tunnel sind wie fertige Wohnungen, die von der Natur vor Milliarden von Jahren geschaffen wurden und auf unsere ersten Bewohner warten.

Strategische Lagen

Die bestätigten Tunnel befinden sich hauptsächlich in der Nähe des Mondäquators und an den Rändern der Mondmeere (maria), Bereiche, die für die Erkundung priorisiert werden aufgrund ihres einfacheren Zugangs und der Nähe zu möglichen Ressourcen. Einige liegen in der Nähe von dauerhaft beschatteten Kratern, wo man glaubt, dass Wassereis existiert, eine kritische Ressource zur Aufrechterhaltung einer permanenten menschlichen Präsenz. Diese günstige geographische Verteilung könnte die Pläne für den Aufbau von Basen beschleunigen, indem der Bedarf an komplexen Strukturen von Grund auf verringert wird.

Vorteile der Lage:
  • Nähe zu möglichen Wassereisressourcen
  • relativ einfacher Zugang von der Oberfläche
  • Lagen in wissenschaftlich priorisierten Zonen
  • mögliche Verbindung mit anderen Tunnelsystemen

Auswirkungen auf die Pläne der Mondexploration

Diese Entdeckung führt zu einer signifikanten Neubewertung der Architektur des NASA-Artemis-Programms und internationaler Mondinitiativen. Statt Habitate an der Oberfläche zu bauen, die komplexe Schutzsysteme erfordern, erwägen die Raumfahrtagenturen nun ernsthaft, die ersten Basen in diesen natürlichen Tunneln einzurichten. Dies würde Kosten senken, Zeitpläne beschleunigen und die Sicherheit der Astronauten erhöhen. Die ESA sowie die Raumfahrtagenturen von China, Indien und Japan haben Interesse an der Zusammenarbeit bei der Erkundung und Einrichtung dieser Strukturen bekundet. 🚀

Implikationen für Artemis und darüber hinaus:
  • Reduzierung der Kosten für Schutz-Infrastruktur
  • Beschleunigung der Zeitpläne für den Basenaufbau
  • größere Sicherheit und Komfort für Astronauten
  • Möglichkeit größerer und komplexerer Basen

Am Ende hat der Mond den besten Baugrund für uns aufbewahrt, obwohl die ersten Bewohner wahrscheinlich mit dem allgegenwärtigen Mondstaub klarkommen müssen, der sogar unter der Erde alles durchdringt. 🏠