
Die Meeresschildkröten zeigen größere Resilienz gegenüber der globalen Erwärmung
Eine neue wissenschaftliche Analyse enthüllt, dass die Meerereptilien sich besser anpassen könnten als erwartet an die Bedingungen eines wärmeren Planeten. Die Untersuchung, die in der Zeitschrift New Scientist veröffentlicht wurde, untersucht, wie diese Kreaturen der Hitze in ihren Fortpflanzungsgebieten begegnen. 🐢
Die Embryonen vertragen ein breiteres Temperaturspektrum
Die Arbeit zeigt auf, dass die Schildkröteneier nicht so anfällig sind, wie man glaubte. Die Embryonen können wachsen in einem breiteren Hitzbereich, ohne dass ihr Geschlecht oder ihre Lebensfähigkeit entscheidend beeinträchtigt wird. Dies stellt frühere Prognosen infrage, die schwere Ungleichgewichte in den Populationen aufgrund der thermischen Abhängigkeit zur Geschlechtsbestimmung erwarteten.
Wichtige Erkenntnisse zur Inkubation:- Die Embryonen zeigen eine bemerkenswerte Toleranz gegenüber Temperaturschwankungen.
- Der Prozess zur Geschlechtsbestimmung wird durch Hitze nicht so leicht beeinträchtigt.
- Diese Daten verändern die Modelle zum klimabedingten Einfluss auf diese Arten.
Die thermische Plastizität der Eier stellt eine erste Verteidigungslinie gegen die Erwärmung dar.
Das Verhalten der Weibchen bietet Flexibilität
Die Mutterschildkröten zeigen ebenfalls Vielseitigkeit beim Auswählen des Ortes und Zeitpunkts zur Ablage ihrer Eier. Sie können Bereiche mit mehr Schatten wählen oder tiefer graben, um kühlere Substrate zu finden. Diese verhaltensbedingte Anpassungsfähigkeit, verbunden mit der Widerstandsfähigkeit der Embryonen, bildet eine doppelte Schicht der Resilienz.
Beobachtete Niststrategien:- Suche nach Strandbereichen unter Vegetation oder natürlichem Schatten.
- Begraben der Gelege in Tiefen, wo die Temperatur niedriger ist.
- Anpassung der Nistperioden, falls möglich.
Perspektiven für den Naturschutz
Obwohl sie keine Strände mit kontrolliertem Klima wählen können, repräsentiert ihr Instinkt, thermischen Schutz zu suchen, eine effektive Taktik. Diese Kombination aus angeborenen Mechanismen deutet darauf hin, dass bestimmte Populationen trotz des globalen Temperaturanstiegs bestehen könnten und bietet eine nuanciertere Sicht für Schutzpläne. 🌊