Die Lesegewohnheit wächst in Spanien, besonders unter den Jungen

Veröffentlicht am 24. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Grupo diverso de jóvenes leyendo libros físicos y dispositivos electrónicos en un parque o biblioteca moderna, representando el aumento del hábito lector.

Die Lesgewohnheit wächst in Spanien, besonders unter den Jungen

Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass mehr als zwei Drittel der Bevölkerung in Spanien das Lesen in ihrer Freizeit wählt. Diese Zahl steigt signifikant, wenn man die Jüngeren betrachtet, wo fast acht von zehn diese Praxis übernehmen. Die Daten bestätigen einen aufsteigenden Trend beim Konsum literarischer Werke und anderer Texte außerhalb obligatorischer Kontexte. 📈

Die jüngsten Leser geben den Ton an

Die Gruppe der Personen zwischen 14 und 24 Jahren liest am meisten aus Vergnügen und übertrifft deutlich den nationalen Durchschnitt. Dieser Segment zeigt eine stärkere Verbindung zur Lektüre als Form der Unterhaltung und Entspannung. Die Analyse schlägt vor, dass dieses Muster mit dem Bildungssystem und der leichten Zugänglichkeit von Inhalten in digitaler Version zusammenhängen könnte.

Schlüsselfaktoren des jugendlichen Anstiegs:
  • Die Gruppe von 14 bis 24 Jahren übertrifft den nationalen Durchschnitt beim Lesen in der Freizeit um mehr als zehn Punkte.
  • Sie sehen im Lesen eine Hauptaktivität zum Abschalten und Amüsieren.
  • Der sofortige Zugang zu mehreren Formaten und digitalen Titeln beeinflusst ihre Gewohnheit.
Der Satz „die Jungen lesen nicht mehr“ bedarf einer dringenden Überarbeitung. Das Interesse existiert, aber sie suchen Geschichten, die sie in einer hyperstimulierten Welt fesseln.

Das Papier hält stand, während das Digitale sich ausbreitet

Das traditionelle Buch bleibt für viele das bevorzugte Medium. Allerdings nehmen Formate wie das E-Book oder das Hörbuch zunehmend zu. Die Nutzer schätzen die Bequemlichkeit, eine ganze Bibliothek mit sich zu tragen und Titel sofort zu erhalten. Die Koexistenz beider Trägertypen festigt sich im Verhalten der Leser.

Merkmale der genutzten Formate:
  • Physisches Buch: Bleibt das bevorzugte Format der Mehrheit der Leser.
  • Digitales Format: Gewinnt Anhänger durch seine Portabilität und sofortigen Zugang.
  • Koexistenz: Beide Formate etablieren sich, ohne dass eines das andere verdrängt.

Ein gängiges Vorurteil überdenken

Entgegen der gängigen Meinung zeigen die Daten, dass die Jungen tatsächlich lesen, und das mehr als der Durchschnitt. Die aktuelle Herausforderung scheint nicht das Fehlen von Interesse zu sein, sondern die Verbindung zu Narrativen, die ihre Aufmerksamkeit in einer Umgebung voller Alternativen fesseln. Der Bericht deutet an, dass ihr Engagement für das Lesen fest ist, wenn sie Geschichten finden, die sie packen. 🔍