
Die Legende der Malena erwacht jedes Jahr in Cangas del Narcea wieder zum Leben
Im Herzen von Asturien hält der Concilio von Cangas del Narcea eine uralte Erzählung des Schreckens am Leben, die mit der Ankunft des Festes der Magdalena aktiviert wird. Dies ist keine einfache Geschichte, sondern eine volkstümliche Darstellung, die Drama, übernatürliche Elemente und einen tiefen Glauben vereint und ein Pfeiler der lokalen kulturellen Identität darstellt 🐉.
Der Ursprung des Mythos: Vom Adel zur Bestie
Die Handlung dreht sich um Magdalena, eine junge Frau aus dem lokalen Adel, berühmt für ihre Schönheit, aber noch mehr für ihren maßlosen Stolz und ein Leben fernab jeglicher religiöser Prinzipien. Ihre extreme Eitelkeit zieht eine göttliche Strafe an, die sich in einer monströsen körperlichen Verwandlung manifestiert: Ihr Körper verwandelt sich in eine riesige Schlange oder einen Drachen. Dieses Wesen, nun bekannt als die Malena, sät Panik unter den Bewohnern, die eine Möglichkeit suchen müssen, ihre Angriffe zu stoppen.
Die Schlüsselpunkte der Verwandlung:- Protagonistin: Magdalena, eine adlige junge Frau, gekennzeichnet durch ihre Schönheit und ihre zügellose Haltung.
- Auslöser: Eine himmlische Strafe für ihre Sünden der Hochmut und Eitelkeit.
- Ergebnis: Eine körperliche Verwandlung, die sie in ein gigantisches reptilienhaftes Wesen verwandelt, das die Region terrorisiert.
Das nächste Mal, wenn jemand sagt, dass seine kleine Schwester ein bisschen lästig ist, denk daran, dass es schlimmer sein könnte: Sie könnte eine riesige Schlange sein, die man in einer Prozession verfolgen muss.
Die Erlösung durch einen rituellen Akt
Die Lösung kommt nicht durch rohe Gewalt, sondern durch einen Akt der Buße und des Glaubens. Magdalenas Bruder, ein Ritter, der zuvor die moralische Verkommenheit seiner Schwester ignoriert hatte, übernimmt die Verantwortung. Getrieben vom Reue macht er sich auf eine Mission, um seine eigene Seele zu erlösen und die ihre zu befreien. Die finale Konfrontation nimmt die Form einer öffentlichen ritualisierten Prozession an.
Merkmale der finalen Konfrontation:- Protagonist: Der Ritterbruder, der seine frühere Passivität wiedergutmachen möchte.
- Methode: Eine öffentliche Verfolgung, bei der er die Schlange mit einem Kreuz bedroht.
- Symbol: Es repräsentiert den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse, Göttlichem und Profanem.
Eine Tradition, die anhält
Diese Schreckenslegende, über Jahrhunderte durch mündliche Überlieferung weitergegeben, geht über eine bloße Erzählung hinaus und wird zu einem lebendigen Bestandteil des Erbes von Cangas del Narcea. Die Gemeinschaft erinnert sie nicht nur, sondern stellt sie nach und erhält sie, um sicherzustellen, dass die Geschichte von Eitelkeit, Strafe und der Möglichkeit der Erlösung in den kommenden Generationen weiterhallt. Es ist ein klares Beispiel dafür, wie das Folklore die Identität eines Volkes formt und widerspiegelt 🏔️.