Die Küstenwache nutzt 3D-gedruckte Teile für Hubschrauber

Veröffentlicht am 23. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt

Die Küstenwache der Vereinigten Staaten stand vor einer kritischen Teilemangel für ihre Flotte von MH-60T-Hubschraubern, was ihre Einsatzfähigkeit gefährdete. Angesichts dieser Herausforderung wandte sie sich an das Team für additive Fertigung (AM) des Naval Air Systems Command (NAVAIR), um eine schnelle und effektive Lösung zu finden. Dank einer gemeinsamen Anstrengung konnten sie die Hubschrauber ohne Unterbrechungen betriebsbereit halten.

La impresión 3D da soporte a la guardia costera

Das anfängliche Problem

Ende November, während das Personal der Küstenwache sich darauf vorbereitete, das Kabelsystem des Automatic Asset Tracking Systems (AATS) in ihren Hubschraubern zu aktualisieren, tauchte ein Problem auf: eine essenzielle Komponente, der AATS-Distanzhalterträger, war auf dem Markt nicht verfügbar. Der Kommandant Andrew Armstrong, verantwortlich für die Flottenlogistik, erklärte, dass alle Teile vor dem Versand der Aktualisierung an die Flotte verfügbar sein mussten. Die einzige machbare Option war daher, das Teil mittels additiver Fertigung herzustellen.

Die Zusammenarbeit mit NAVAIR

Das Team für additive Fertigung der Küstenwache entwickelte einen Prototypen und begann mit der Produktion, stieß jedoch bald auf ein neues Hindernis: den Mangel an Black Ultem, einem für die Herstellung des Trägers notwendigen Material. Da er sich der Dringlichkeit der Situation bewusst war, kontaktierte Kommandant Armstrong Ted Gronda, den AM-Programmleiter von NAVAIR, der sofort die notwendigen Ressourcen aktivierte, um eine Lösung zu finden.

Eine schnelle und effiziente Lösung

Das NAVAIR-Team bewertete seine Ressourcen und stellte fest, dass seine Systeme den Anforderungen der Küstenwache entsprachen. Mit einer Genehmigung für eine Abweichung beschlossen sie, die Teile im Oceana Fleet Readiness Center in Virginia herzustellen. Das notwendige Material war jedoch an diesem Standort nicht verfügbar. Nach mehreren Anrufen fanden sie das Black Ultem im Patuxent River Polymer Research Center, mehrere Stunden entfernt. Ein Teammitglied bot an, das Material nach Virginia Beach zu fahren, um eine pünktliche Lieferung zu gewährleisten.

Produktion in 24 Stunden

Sobald das Material eingetroffen war, begann der Luftfahrttechniker Petty Officer 2nd Class Charles Oneal sofort mit der Produktion. In nur 24 Stunden druckte und lieferte er 15 AATS-Distanzhalterträger, sodass die Aktualisierungskits ohne Verzögerung an die MH-60T-Hubschrauberflotte versendet werden konnten.

Ein Beispiel für interagenturmäßige Zusammenarbeit

Diese Anstrengung unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Behörden und die Fähigkeit der additiven Fertigung, schnell auf dringende Bedürfnisse zu reagieren. Das NAVAIR-Team hat den Prozess dokumentiert, damit er in Zukunft wiederholt und optimiert werden kann. Kommandant Armstrong hob die Schnelligkeit der Reaktion der Marine hervor und wie sie durch gemeinsame Arbeit die Verfügbarkeit einer kritischen Ressource verbessert haben.

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Vorbereitet auf zukünftige Herausforderungen

Von nun an wird jeder MH-60T-Hubschrauber der Küstenwache den mittels additiver Fertigung hergestellten Distanzhalterträger als Teil seiner Standardausrüstung tragen. Diese Initiative demonstriert nicht nur die Anpassungsfähigkeit beider Organisationen, sondern stärkt auch die Verfügbarkeit militärischer Assets und bereitet sie besser auf ähnliche Herausforderungen in der Zukunft vor.