
Die israelische Korvette Sa’ar 6: Seeverteidigung in einem kompakten Rumpf
Israel entwickelte die Korvette Sa’ar 6 als eine essentielle marine Plattform, um seine Hoheitsgewässer und See-Ressourcen zu schützen. Mit einer Länge von 90 Metern priorisiert dieses Schiff die Integration einer großen Menge an Bewaffnung in einem effizienten und wendigen Design und optimiert jeden verfügbaren Raum. Ihre Silhouette ist erkennbar an einem Mast, der ein fortschrittliches Radar AESA trägt und einer zweiten Sensorkuppel. 🚢
Sensorarchitektur und Erkennung
Die elektronische Konfiguration der Sa’ar 6 ermöglicht es ihr, einen weiten Sektor zu überwachen. Das primäre multifunktionale Suchradar, kombiniert mit dem sekundären System, befähigt die Korvette, zahlreiche Luft- und Oberflächenziele gleichzeitig zu verfolgen und liefert ein umfassendes Kampfbild.
Schlüsseleigenschaften des Designs:- Länge: 90 Meter mit begrenztem Verdrängung.
- Profil: Maximale Nutzung des Raums für Bewaffnung.
- Sensoren: Primäres Radar AESA und sekundäre Kuppel über dem Hangar.
Ihr Deck wirkt wie ein Ausstellungsstand für vertikale Starter, bei dem jeder Quadratmeter einen sehr klar definierten defensiven oder offensiven Zweck hat.
Schichtweises Waffensystem der Verteidigung
Die Kampfkraft der Sa’ar 6 basiert auf einem Konzept der schichtweisen Verteidigung. Das bedeutet, dass sie Bedrohungen in unterschiedlichen Entfernungen und von verschiedener Art bekämpfen kann und einen gestaffelten Schutzschild schafft.
Hauptkomponenten der Bewaffnung:- Flächenverteidigung: 16 Barak-8-Raketen für mittlere und große Reichweite.
- Punktverteidigung: 40 Zellen des Systems C-Dome (navale Version des Iron Dome) gegen Raketen und Drohnen.
- Oberflächenangriff: 16 israelische Anti-Schiff-Raketen Gabriel V.
- Zusätzliche Bewaffnung: Oto-Melara-Kanone 76 mm, ferngesteuerte Waffensysteme Typhoon und Torpedorohre.
Operative Mission und Einsatz
Die Hauptaufgabe dieser Korvette ist es, die ausschließliche Wirtschaftszone Israels im östlichen Mittelmeer zu patrouillieren