
Die Initiative Stop Killing Games überschreitet eine Million validierter Unterstützungen
Ein entscheidender Meilenstein wurde im Bereich des digitalen Aktivismus erreicht. Die Europäische Bürgerinitiative (EBI) Stop Killing Games hat mehr als 1,2 Millionen Unterstützungsunterschriften validiert, womit sie den Mindestumfang, den die Europäische Kommission für die Prüfung eines Vorschlags verlangt, bei Weitem überschreitet. Dieser Bürgererfolg schaltet die nächste Phase im komplexen EU-Gesetzgebungsprozess frei. 🎮
Der Weg nach Brüssel ist frei
Mit den validierten Unterschriften ist der nächste Schritt für die Organisatoren ein formeller Akt: die physische Übergabe aller Dokumente in Brüssel. Dieser Vorgang ist für Mitte oder Ende Februar 2026 geplant. Sobald dies erledigt ist, muss die Europäische Kommission eine öffentliche Anhörung organisieren, um den Vorschlag gründlich zu prüfen, der Regeln fordert, die die Verbraucher schützen, wenn Unternehmen die Server ihrer Videospiele schließen.
Schlüsseldetails des Prozesses:- Validierte Unterschriften: Von über 1,44 Millionen gesammelten wurden 1.294.188 bestätigt, was die geforderte Million überschreitet.
- Nächster formeller Schritt: Offizielle Übergabe der Initiative im EU-Sitz in etwa zwei Jahren.
- Zentrales Ziel: Gesetzgebung, um sicherzustellen, dass Spieler weiterhin auf die erworbenen Titel zugreifen können, auch ohne offizielle Online-Unterstützung.
Dieser Meilenstein zeigt eine massive Bürgerunterstützung für die Idee, dass Videospiele, die wir kaufen, nicht unzugänglich werden sollten.
Auswirkungen auf die Spielergemeinschaft
Wenn die Kommission handelt, könnte eine Debatte über ein neues europäisches Gesetz beginnen. Dieses rechtliche Rahmenwerk würde die Unternehmen verpflichten, den Zugriff auf ihre Spiele funktionsfähig zu halten, und so die wirtschaftliche Investition der Nutzer sowie den kulturellen Wert dieser Titel zu erhalten. Der Prozess ist lang und kein Ergebnis ist garantiert, aber die Initiative hat bereits vermieden, administrativ unterzugehen.
Mögliche Ergebnisse einer Gesetzgebung:- Die Unternehmen müssten eine Lösung anbieten, damit die Spiele nach Serverabschaltung weiter spielbar bleiben.
- Die digitale Bibliothek der Nutzer würde geschützt, die als Investition und kulturelles Erbe gilt.
- Es würde ein wichtiger Präzedenzfall für die digitalen Verbraucherrechte in der EU geschaffen.
Ein Schritt nach vorn, aber der Weg geht weiter
Obwohl es zu früh ist, um einen Sieg zu feiern, ist dieser Erfolg bedeutsam. Der Vorschlag muss nun von den europäischen Institutionen bewertet werden und gibt einer Bürgerforderung nach mehr Sicherheit und Beständigkeit bei digitalen Videospielkäufen eine Stimme. Die gezeigte Unterstützung markiert einen Wendepunkt in der Diskussion über digitales Eigentum. ⚖️