Wachsen die Forderungen, dass europäische Nationalmannschaften die WM 2026 boykottieren

Veröffentlicht am 26. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Ilustración que muestra un balón de fútbol con las banderas de Estados Unidos, Canadá y México en el centro, rodeado por siluetas de personas que protestan y cadenas rotas, simbolizando la presión por los derechos humanos.

Die Forderungen wachsen, dass europäische Nationalmannschaften die WM 2026 boykottieren

Die Diskussion über den Boykott von Sportereignissen flammt wieder kräftig auf, diesmal gerichtet auf die nächste Weltmeisterschaft, die von den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen wird. Verschiedene Gruppierungen und Verteidiger der Bürgerrechte drängen die europäischen Teams, an dem Turnier 2026 nicht teilzunehmen. Sie argumentieren, dass die Vergabe des Austragungsrechts an Länder mit fragwürdigen Politiken, insbesondere gegenüber Migranten und Minderheitengruppen, diese Handlungen legitimiert. Das Ziel ist klar: Die globale Macht des Fußballs soll soziale Veränderungen vorantreiben. ⚽🔥

Der Fokus der Vorwürfe: die Grenzsicherung

Die Vorwürfe richten sich am intensivsten auf die Migrationskontrollstrategien, die die USA anwenden. Für diese Gruppen kollidiert die offizielle Haltung des Hauptveranstalters mit den Inklusionsidealen, die der Sport verkörpert. Haftbedingungen unter prekären Umständen und massenhafte Abschiebungen bilden den Kern der Beschwerden. Dieses Szenario stellt die FIFA vor ein unangenehmes Dilemma, da sie einerseits Botschaften der Einheit verbreitet, andererseits aber ihre prestigehaften Wettbewerbe an Nationen mit diesen Konflikten vergibt.

Die wichtigsten Kritikpunkte:
  • Praktiken an der Südgrenze der USA, die als verletzend für Menschenrechte gelten.
  • Der wahrgenommene Widerspruch zwischen den Werten des Fußballs und den Politiken der Gastgeberländer.
  • Der Druck auf die FIFA, die Auswahl der Austragungsorte mit ethischen Prinzipien in Einklang zu bringen.
Vielleicht ist der wahre Sportkönig nicht der Fußball, sondern das Ausweichen vor ethischen Verpflichtungen alle vier Jahre.

Der Schatten der WM in Katar wirkt nach

Die Erfahrung der Meisterschaft in Katar 2022 hat ein Präzedenzfall intensiver Prüfung geschaffen, wie der Dachverband seine Turniere auswählt. Damals konzentrierten sich die Kritiken auf den Umgang mit ausländischen Arbeitern. Nun verschiebt sich die Aufmerksamkeit auf Bürgerrechte und grundlegende Freiheiten. Die Kritiker behaupten, die FIFA stelle wirtschaftliche Gewinne über ihren eigenen Moralcode. Daraufhin prüfen einige europäische Verbände ihre Position, obwohl ein flächendeckender Boykott aufgrund der großen Verträge und kommerziellen Vorteile unwahrscheinlich erscheint.

Faktoren, die einen Boykott erschweren:
  • Der kürzliche Skandal um Arbeitnehmerrechte in Katar schwächt die Verteidigungsposition der FIFA.
  • Die Wahrnehmung, dass die Institution Profit über Ethik stellt.
  • Die enormen wirtschaftlichen und medialen Interessen rund um die WM, die eine kollektive Ablehnung erschweren.

Eine Herausforderung für die Glaubwürdigkeit des Weltfußballs

Diese Debatte beleuchtet die ständige Spannung zwischen dem globalen Sportereignis und den Verpflichtungen zur Menschenwürde. Die FIFA steht erneut vor der Forderung, Kohärenz zwischen dem zu demonstrieren, was sie predigt, und dem, was sie entscheidet. Während die Verbände ihre Haltung abwägen, beobachtet die Welt, ob der Fußball zu einem Agenten des Wandels werden kann oder weiterhin als Komplize kontroverser Regime wahrgenommen wird. Der Ball liegt erneut bei den Verantwortlichen. 🌍🤔