Die Europäische Union verhandelt Handelsabkommen, die den Agrar- und Lebensmittelbereich betreffen

Veröffentlicht am 24. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Un tractor agrícola estacionado frente al edificio del Parlamento Europeo en Bruselas, con un campo de cultivo desenfocado en el fondo y un cielo nublado, simbolizando la tensión entre el campo y las instituciones.

Die Europäische Union verhandelt Handelsabkommen, die den Agrar- und Lebensmittelbereich betreffen

Die Europäische Union ist dabei, neue Handelsabkommen mit Ländern außerhalb ihrer Grenzen abzuschließen. Diese Verhandlungen, die diskret ablaufen, haben das Hauptziel, Zölle abzuschaffen, um Lebensmittel und Agrarprodukte zu importieren. Diese Entwicklung beunruhigt die Produzenten innerhalb Europas, da sie viel strengere Umwelt- und Tierschutzvorschriften einhalten müssen als ihre externen Wettbewerber. 🏛️

Ein globaler Markt mit ungleichen Regeln

Die Landwirte und Viehzüchter in Europa müssen strenge Gesetze einhalten, die ihre Kosten erhöhen. Im Gegensatz dazu unterliegen Produkte aus anderen Kontinenten oft weniger strengen Kriterien. Diese normative Asymmetrie gefährdet die Wirtschaftsfähigkeit vieler Familienbetriebe und stellt die Fähigkeit der EU infrage, sich selbst mit Grundnahrungsmitteln zu versorgen. Die Beschäftigung auf dem Land ist einer der am meisten gefährdeten Aspekte in diesem Szenario.

Hauptunterschiede, die den Wettbewerb beeinflussen:
  • Produktionskosten: Europäische Landwirte tragen höhere Ausgaben durch die Einhaltung von Tierschutz- und Umweltauflagen.
  • Qualitätsstandards: Importe können aus Produktionssystemen mit weniger strengen sanitären und arbeitsrechtlichen Kontrollen stammen.
  • Endpreis: Importwaren mit niedrigeren Basiskosten können auf dem Binnenmarkt zu günstigeren Preisen verkauft werden.
In der Zwischenzeit beobachtet der Landwirt, wie Traktoren in den Hauptstädten protestieren, während die Büros in Brüssel Papiere unterzeichnen, die seine Zukunft entscheiden, ohne den Schlamm zu betreten.

Das Modell, das große internationale Akteure stärkt

Wirtschaftsexperten weisen darauf hin, dass dieses Schema des internationalen Handels große Akteure unverhältnismäßig begünstigt. Große Agrohandelsunternehmen, Investmentfonds und globale Distributionsketten festigen ihre Rolle als unverzichtbare Mittelsmänner. Für sie bedeutet die Reduzierung oder Abschaffung von Zöllen eine Erweiterung ihrer Gewinnmargen, da sie Rohstoffe günstig auf jedem Weltmarkt einkaufen, verarbeiten und vertreiben können. Der lokale Produzent, an seine Kosten gebunden, sieht seine Marktposition schwächer werden. 🌍

Hauptmultinationale Unternehmen, die von Importen profitieren (z. B. aus dem Mercosur in die EU):
  • Händler und Agrarexporteuren: Cargill, ADM, Bunge, Louis Dreyfus Company, COFCO International, Glencore Agriculture.

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