Die Europäische Union rückt zu ihrer Souveränität bei Halbleitern vor

Veröffentlicht am 21. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Infografía que muestra el flujo de la cadena de valor de los semiconductores en Europa, desde el diseño y la fabricación hasta el empaquetado y las pruebas, con iconos que representan inversión, talento y fábricas.

Die Europäische Union schreitet zu ihrer Souveränität bei Halbleitern voran

Die Europäische Union hat eine entscheidende Phase eingeleitet, um ihre Unabhängigkeit im technologischen Bereich zu festigen. Nach der Genehmigung des European Chips Act im Jahr 2023, der 69 Milliarden Euro zusagte, entwickelt sich der Block nun weiter. Das zentrale Ziel ist es, ihren Anteil am globalen Chipmarkt zu verdoppeln, von 10 % auf 20 % bis Ende dieses Jahrzehnts. 🚀

Vom finanziellen Engagement zu einer umfassenden Strategie

Die anfängliche Gesetzgebung diente dazu, Kapital zu mobilisieren und Zusagen zum Bau von Fabriken zu sichern. Der neue Kurs, informell als Chips Act 2.0 bekannt, zielt jedoch darauf ab, die Politik der EU tiefgreifend zu verändern. Er verschiebt den Schwerpunkt von der reinen Produktion physischer Komponenten hin zu der Entwicklung der nächsten Generation von Rechenarchitekturen. Er priorisiert auch die Ausbildung spezialisierter Fachkräfte und die Stärkung der Lieferketten innerhalb Europas.

Schlüsselpfeiler der neuen Regelung:
  • Förderung von Investitionen in integrierte Schaltkreise, die speziell für Workloads von künstlicher Intelligenz und Hochleistungsrechnern entwickelt wurden.
  • Schaffung eines Rahmens, der die gesamte Wertschöpfungskette abdeckt, nicht nur die Fertigungsphase.
  • Sicherstellung, dass die Mittel in echte und widerstandsfähige industrielle Kapazitäten umgesetzt werden.
Europa hat erkannt, dass es nicht nur auf den Import elektronischer Gehirne angewiesen sein kann; nun möchte es seine eigenen herstellen und vielleicht sogar damit denken.

Aufbau eines widerstandsfähigen und wettbewerbsfähigen Ökosystems

Die Vision hinter dem europäischen Plan geht über eine bloße Erhöhung der Produktionskapazität hinaus. Es wird ein vollständiges Halbleiter-Ökosystem geschaffen, das global wettbewerbsfähig ist und externe Krisen standhält. Dies umfasst nicht nur die Fertigung, sondern auch das Design, Verpacken und Testen der Komponenten innerhalb der EU-Grenzen.

Strategische Ziele des Ökosystems:
  • Reduzierung der strategischen Abhängigkeit von externen Lieferanten, insbesondere in instabilen Regionen.
  • Sicherstellung eines konstanten Versorgungsnachlasses für vitale Industrien des Kontinents, wie die Automobilindustrie, Telekommunikation und Gesundheitstechnologie.
  • Positionierung Europas als Schlüsselakteur bei der Entwicklung zukünftiger Chip-Technologien.

Der Weg bis 2030

Der Erfolg dieser Initiative wird an der Fähigkeit der EU gemessen, große Investitionen in echte Produktionskapazitäten, qualifiziertes Talent und Führungsstellung in der Innovation umzusetzen. Der Chips Act 2.0 verkörpert die Erkenntnis, dass technologische Souveränität Kontrolle über den gesamten Prozess vom Konzept bis zum Endprodukt erfordert. Der Kontinent hat sich vorgenommen, nicht nur mitzuhalten, sondern den Ton in der nächsten Ära der Rechenleistung anzugeben. 💡