Die Europäische Union reagiert auf Trumps Aussagen zu Grönland

Veröffentlicht am 24. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Ursula von der Leyen, presidenta de la Comisión Europea, hablando en un podio durante el Foro Económico Mundial en Davos, con banderas de la UE al fondo.

Die Europäische Union reagiert auf Trumps Äußerungen zu Grönland

Die höchste Verantwortliche der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, erklärte, dass der Gemeinschaftsblock entschlossen handeln werde angesichts der Kommentare des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, der den Anschluss Grönlands vorgeschlagen hat. 🗣️ Von der Leyen legte diese Haltung während der jährlichen Versammlung des Weltwirtschaftsforums dar, das in Davos, Schweiz, stattfindet.

Eine feste Haltung aus Brüssel

Die Vorsitzende betonte, dass der Respekt vor den Grenzen der Länder, die die Union bilden, ein grundlegendes Prinzip für die Institution ist. Sie versicherte, dass die EU über die Mechanismen verfügt, um gemeinsam und nachdrücklich zu handeln, falls diese Bedrohung konkret wird. Ihre Erklärungen sollen jede Bewegung abschrecken, die die aktuelle Situation in einer von großem geopolitischem Wert und reich an natürlichen Ressourcen geprägten Zone verändern möchte. ❄️

Schlüssel Punkte der europäischen Reaktion:
  • Die territoriale Integrität der Mitgliedstaaten ist ein fundamentales und unantastbares Fundament.
  • Grönland ist ein autonomes Territorium, das zum Königreich Dänemark gehört, einem EU-Land.
  • Jede Handlung bezüglich der Insel wirkt sich direkt auf die Interessen des Gemeinschaftsblocks aus.
Die EU verfügt über die notwendigen Werkzeuge, um einheitlich und entschieden zu handeln.

Der Ursprung der Kontroverse

Die Reaktion von Von der Leyen kommt nach Trumps erneuter Äußerung seines Interesses, Grönland zu erwerben, im Rahmen seiner Kampagne für die Präsidentschaftswahlen in den USA – eine Idee, die er bereits während seiner Zeit im Weißen Haus vorgebracht hatte. 🇺🇸 Dänemark hatte den Vorschlag bereits damals abgelehnt und als sinnlos bezeichnet. Obwohl eine erzwungene Annexion als unwahrscheinlich gilt, hat die Möglichkeit die EU dazu veranlasst, eine gemeinsame Position zu definieren, um unvorhergesehene Szenarien zu verhindern.

Kontext der Erklärungen:
  • Trump wiederholte seinen Wunsch, Grönland zu kaufen, während seiner aktuellen Wahlkampagne.
  • Die Idee wurde von den dänischen Behörden als absurd bezeichnet, als sie erstmals vorgeschlagen wurde.
  • Die EU sucht Überraschungen zu vermeiden, indem sie eine koordinierte Reaktion auf diese ferne Möglichkeit vorbereitet.

Eine anachronistische Idee mit realen Konsequenzen

Die Vorstellung, ein Territorium wie privates Eigentum kaufen zu können, scheint einer anderen historischen Epoche anzugehören. 🕰️ Dennoch zwingt diese expansionistische Fantasie die aktuellen politischen Führer, ernsthafte Antworten und konkrete Maßnahmen vorzubereiten, um die Stabilität und die Interessen in der arktischen Region zu schützen.