Die EU stimmt zu, alles russisches Gas bis 2027 zu verbieten

Veröffentlicht am 27. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Mapa de Europa con líneas de gasoductos desde Rusia siendo cortadas simbólicamente por un hacha, superpuesto con el logo de la UE y la fecha 2027.

Die Europäische Union einigt sich darauf, alles russische Gas bis 2027 zu verbieten

Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben eine historische Entscheidung getroffen: ab 2027 soll kein Erdgas mehr aus Russland importiert werden. 🚫 Dieses Verbot, Teil des zwölften Sanktionspakets gegen Moskau, betrifft sowohl das Gas, das durch Pipelines transportiert wird, als auch das verflüssigte Gas, das per Schiff geliefert wird. Das Hauptziel ist, dass Europa seine Energieabhängigkeit vom östlichen Nachbarn beendet und Russland die entscheidenden Finanzmittel für Konflikte entzieht. ⚖️

Schließen einer wichtigen rechtlichen Lücke

Die neue gesetzliche Regelung behebt eine Lücke, die es bestimmten Ländern wie Österreich und Ungarn erlaubte, weiterhin russisches Gas zu kaufen. Von nun an können Verträge mit russischen Unternehmen, einschließlich dem Riesen Gazprom, bei Ablauf nicht mehr verlängert werden. Zudem wird verboten, dass europäische Unternehmen in neue russische Projekte zur Förderung von verflüssigtem Erdgas (LNG) investieren. Die Länder haben eine Frist, um ihre Verträge anzupassen und sich an die Regelung anzupassen.

Zentrale Punkte der Gesetzgebung:
  • Vollständiges Verbot des Imports von russischem Gas durch jegliche Mittel bis 2027.
  • Verbot der Verlängerung von Verträgen mit Unternehmen wie Gazprom bei Ablauf.
  • Verbot für EU-Unternehmen, in neue LNG-Projekte in Russland zu investieren.
Diese Maßnahme schließt die Tür zu einer Energiequelle, die die europäische Wirtschaft und die russische Kriegsmaschinerie befeuert hat.

Die Vorgeschichte und die ersten Reaktionen

Diese Resolution kommt nach einer radikalen Reduzierung der russischen Gasimporte durch den EU-Block seit Beginn des Krieges in der Ukraine im Jahr 2022. Die Abhängigkeit ist von etwa 40 % des Gesamtverbrauchs auf weniger als 10 % gesunken. Die Reaktionen unter den Partnern sind gemischt; einige sehen den Schritt als symbolisch, aber notwendig, während andere Bedenken hinsichtlich der Versorgungssicherheit und der Kostenentwicklung äußern. Die Europäische Kommission betont, dass der gemeinsame Energiemarkt nun robuster ist und über mehr Quellen verfügt.

Veränderungen im Energiebild:
  • Drastischer Rückgang der russischen Gasimporte seit 2022.
  • Reduzierung der Abhängigkeit von 40 % auf weniger als 10 %.
  • EU-Markt gilt nun als stabiler und diversifizierter.

Eine unsichere energische Zukunft

Während einige den Fortschritt zur energetischen Autonomie applaudieren, weisen andere darauf hin, dass die Winter in Europa sehr kalt sein können und das Heizen der Häuser ohne russisches Gas mehr erfordert als guten Willen und Abkommen mit anderen Lieferanten. Der Weg bis 2027 wird von diesem Übergang geprägt sein. 🔥