
Die Euro-6e-bis-Normativ passt an, wie Plug-in-Hybride homologiert werden
Vor der Aktivierung der Euro-6e-bis-Normativ erzielen Plug-in-Hybride (PHEV) extrem niedrige offizielle Verbrauchs- und CO₂-Werte. Diese Messungen, die häufig unter 2 l/100 km liegen und bei 30-40 g/km liegen, unterscheiden sich oft stark von der praktischen Fahrerfahrung. Das WLTP-Protokoll zur Messung startet mit einem entscheidenden Vorteil für das Fahrzeug: Der Akku ist zu 100 % geladen. Dies ermöglicht es, auf einem langen Abschnitt der Prüfung ausschließlich den Elektroantrieb zu nutzen, wodurch der Kraftstoffverbrauch und die registrierten Emissionen niedriger ausfallen als üblich. 🚗⚡
Der große Unterschied zwischen offiziellen Daten und Realität auf der Straße
Dieses Homologationssystem schafft eine große Kluft zwischen den Werksangaben und dem, was der Fahrer wahrnimmt. Im Alltag laden die Nutzer ihr Auto nicht jede Nacht und fahren keine so kurzen Strecken, die einen reinen Elektrobetrieb ermöglichen. Sobald der Akku entladen ist, muss der Verbrennungsmotor ein schwereres Fahrzeug durch den Batteriepack bewegen, was den realen Benzin- oder Dieselverbrauch über das Versprochene steigern kann und sich mit ähnlichen traditionellen Modellen angleicht oder sogar übertrifft.
Details, die die Kluft vergrößern:- Die WLTP-Prüfung geht von einer vollständig geladenen Batterie zu Beginn aus, was in der Realität nicht immer der Fall ist.
- Tägliche Strecken sind meist länger als die reine elektrische Reichweite des Fahrzeugs.
- Das zusätzliche Gewicht der Batterien beeinträchtigt die Effizienz, wenn der Verbrennungsmotor arbeitet.
Der Fahrer, der seinen Plug-in-Hybrid nie lädt, wird seine hohen Verbräuche nicht mehr in unrealistischen Homologationswerten widergespiegelt sehen.
Was die Euro-6e-bis-Normativ wirklich ändert
Die Euro 6e-bis, die schrittweise umgesetzt wird, reformuliert diesen Ansatz, um genauere Daten zu erzielen. Sie führt einen Nutzfaktor ein, der die homologierten Emissionen basierend auf der realen elektrischen Reichweite und dem Verbrauch der Batterieenergie während der Prüfung korrigiert. Das Ziel ist, dass das Etikett, das der Käufer konsultiert, näher an dem liegt, was er beim Fahren erwarten kann, wodurch der Vorteil der PHEV im vorherigen Zyklus reduziert wird und die Hersteller gezwungen werden, die Effizienz in allen Szenarien zu optimieren.
Schlüsseländerungen mit dem neuen Faktor:- Passt die offiziellen Emissionen anhand der nützlichen elektrischen Reichweite an.
- Berücksichtigt, wie die Batterieenergie während der Prüfung verwaltet und verbraucht wird.
- Drängt die Hersteller zur Entwicklung effizienterer Fahrzeuge unter Mischbedingungen.
Zur transparenteren Homologation
Zusammenfassend sucht die neue Regelung, die Kluft zwischen Labor und Asphalt zu schließen. Die resultierenden Werte, obwohl weniger auffällig, sollen eine ehrlichere und nützlichere Referenz für den Endverbraucher sein und den realen Verbrauch sowie die CO₂-Emissionen genauer widerspiegeln, ohne auf so günstige Annahmen angewiesen zu sein. Dies ist ein signifikanter Schritt, um den realen Umweltauswirkungen dieser Technologie strenger zu bewerten. 🌍🔧