Die 3D-Technologie entlarvt gefälschte Münzen

Veröffentlicht am 24. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Imagen de un escáner 3D capturando la superficie detallada de una moneda antigua, mostrando un modelo digital con relieves y texturas ampliadas en una pantalla de ordenador.

Die 3D-Technologie entlarvt gefälschte Münzen

Die Welt der Numismatik greift auf fortschrittliche digitale Werkzeuge zurück, um einer historischen Herausforderung zu begegnen: die Identifizierung von Fälschungen. Der Schlüssel liegt nicht mehr nur im Vergrößerungsglas, sondern in einem hochauflösenden 3D-Scanner, der wie ein digitales Mikroskop wirkt. Dieses Gerät erfasst mit mikrometrischer Präzision jedes Detail der Münzenoberfläche, vom kleinsten Relief bis zu den Rissen des Alters. Das Ergebnis ist ein exaktes dreidimensionales Modell, das zu ihrer einzigartigen und unwiederholbaren digitalen Signatur wird. 🔍

Die verborgene Geschichte im Metall lesen

Diese Technologie ermöglicht die Analyse von Unvollkommenheiten, die das menschliche Auge nicht wahrnehmen kann. Echte Münzen, hergestellt mit historischen Techniken wie dem Schmieden, weisen einen zufälligen und spezifischen Verschleiß sowie Fertigungsmerkmale auf. Im Gegensatz dazu hinterlassen moderne Reproduktionen, die häufig durch Guss hergestellt werden, deutliche Spuren. Der 3D-Scan identifiziert die Merkmale aktueller Methoden wie Porositäten, Formlinien oder eingeschlossene Luftblasen. Gleichzeitig erkennt er das Fehlen der feinen Riefen und der charakteristischen Metallflüssigkeit einer echten antiken Prägung.

Details, die die Wahrheit enthüllen:
  • Porosität und Blasen: Typische Anzeichen eines in modernen Formen gegossenen Stücks.
  • Formlinien: Lineare Unvollkommenheiten, die den modernen Herstellungsprozess verraten.
  • Fehlende Metallflüssigkeit: Die gleichmäßige Textur und das Fehlen zufälliger Merkmale der Schmiedeprägung.
Die Oberfläche einer Münze erzählt eine mikroskopische Geschichte, die nur die 3D-Technologie vollständig lesen kann.

Ein wissenschaftlicher Vergleichsprozess

Der Workflow zur Authentifizierung ist systematisch und basiert auf objektivem Vergleich. Zuerst wird die fragliche Münze mit dem 3D-Scanner digitalisiert. Anschließend vergleicht eine spezialisierte Software das generierte Modell mit einer umfangreichen Datenbank, die verifizierte und dokumentierte Exemplare enthält. Das System sucht und quantifiziert Abweichungen in Schlüsseldimensionen.

Schlüsseldimensionen des Vergleichs:
  • Tiefe und Definition der Reliefs: Analysiert, ob die gravierten Details mit historischer Präzision übereinstimmen.
  • Symmetrie und Ausrichtung: Bewertet Abweichungen, die nicht zur Originaltechnik passen würden.
  • Textur und Oberflächentopografie: Vergleicht die "Haut" des Metalls auf mikrometergemäßem Niveau.

Der finale grafische Beweis

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