
Die CAFE-Verordnung und die realen Kosten der CO2-Emissionen
Die Regeln aus Brüssel zu Emissionen verändern den Automarkt direkt. Die Europäische Union verhängt hohe wirtschaftliche Strafen auf Hersteller für jedes Gramm Kohlenstoffdioxid, das ihre neuen Fahrzeuge überschreiten. Dieser finanzielle Druck führt zu einem unmittelbaren Preisanstieg bei Verbrennungsmotoren und Hybriden, eine Kosten, die letztendlich der Verbraucher trägt. Der Mechanismus wirkt wie eine indirekte Steuer, die Kaufentscheidungen beeinflussen soll. 🚗💸
Der Mechanismus der CAFE-Verordnung
Die CAFE-Verordnung (Corporate Average Fuel Economy) legt ein durchschnittliches Emissionsziel für die Gesamtzahl der von jeder Marke verkauften Autos fest. Das aktuelle Limit beträgt 93,6 Gramm CO2 pro Kilometer. Überschreitet der Flotten-Durchschnitt diesen Wert, muss das Unternehmen 95 Euro Strafe pro Gramm Überschuss und pro zugelassenem Fahrzeug zahlen. Für ein gängiges Benzinmodell mit etwa 115 g/km kann die Strafe pro Auto rund 2000 Euro betragen. Die Hersteller rechnen diese Mehrkosten direkt in den Endpreis ein, den der Kunde zahlt.
Direkte Konsequenzen für den Käufer:- Preissteigerung bei Benzin- und Dieselfahrzeugen, die über 3000 Euro extra betragen kann.
- Wirtschaftlicher Druck, ein Elektrofahrzeug zu wählen, auch wenn es nicht zu den Bedürfnissen des Nutzers passt.
- Übertragung der Herstellerstrafe in die Tasche des Bürgers, was die persönliche Mobilität verteuert.
Wer in den nächsten Jahren nicht über hohe Kaufkraft verfügt, wird seine Optionen für ein eigenes Auto stark eingeschränkt sehen.
Ein System, das die Wahlfreiheit neu definiert
Dieser regulatorische Rahmen erzeugt eine verzerrende Wirkung auf dem Markt. Statt machbarer Alternativen anzubieten, bestraft es Technologien, die für große Teile der Bevölkerung zugänglich sind. Das erklärte Ziel ist die Reduzierung von Emissionen, aber die Methode besteht darin, den Besitz eines konventionellen Autos unerschwinglich zu machen. Es wird als ökologische Maßnahme präsentiert, obwohl seine Funktionsweise auf einem Mechanismus der erzwingenden Einnahme basiert, der einschränkt, was die Menschen wählen können.
Sozialer Impact und Mobilität:- Reduziert die Optionen für private Mobilität bei familien mit knappem Budget.
- Erzwingt einen technologischen Übergang durch Strafen, nicht durch Anreize oder Innovation.
- Kann zur Abhängigkeit vom öffentlichen Verkehr zwingen, auf Kosten der persönlichen Freiheit zur Fortbewegung.
Die Zukunft der persönlichen Mobilität
Die CAFE-Verordnung macht klar, dass die europäische Umweltpolitik einen direkten wirtschaftlichen Kosten für den Bürger hat. Statt anzureizen, zwingt sie; und schiebt die Strafrechnung auf die Autokäufer ab. Dies wirft eine grundlegende Frage auf: Bis zu welchem Punkt kann man das Marktverhalten durch Strafen steuern, und wer zahlt letztendlich für diesen Wandel? Das Risiko besteht darin, eine Mobilität mit zwei Geschwindigkeiten zu schaffen, getrennt nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit jeder Person. ⚖️