In-Memory-Analogrechnung reduziert den Energieverbrauch der KI

Veröffentlicht am 21. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Ilustración conceptual de un chip de computación analógica en memoria, mostrando un flujo de datos integrado en una matriz de celdas de memoria, con iconos que representan baja energía y alta eficiencia.

Die analoge Rechenoperation in der Speicher reduziert den Energieverbrauch der KI

Die Architektur der analogen Rechenoperation in der Speicher (AiMC) definiert neu, wie Systeme Aufgaben der künstlichen Intelligenz ausführen. Statt Daten ständig zwischen Speicher und zentraler Verarbeitungseinheit zu bewegen, berechnen diese spezialisierten Schaltkreise direkt im Speicher. Dieser Wechsel adressiert das Hauptproblem der Effizienz in modernen Chips: den enormen Energieverbrauch beim Transport von Informationen. 🚀

Das grundlegende Prinzip von AiMC

Die technische Basis dieser Technologie verwendet nicht-flüchtige Speicherzellen wie ReRAM oder PCM, um mathematische Operationen analog durchzuführen. Die Gewichte eines neuronalen Netzwerks werden als Leitfähigkeitsstufen in einer Matrix programmiert. Bei Anwendung der Eingangsspannungen führen die physikalischen Gesetze von Ohm und Kirchhoff auf natürliche Weise die Multiplikation und massive Akkumulation durch. Dieser parallele Prozess vermeidet die Digitalisierung und das Bewegen jedes Datums, was eine enorme Menge an Energie und Zeit spart.

Schlüsselvorteile der Verarbeitung im Speicher:
  • Extreme Effizienz: Die Systeme können mit einem Bruchteil der Leistung arbeiten, die traditionelle von-Neumann-Architekturen verwenden.
  • Massiver Parallelismus: Die grundlegende vektorielle Operation für die KI-Inferenz erfolgt gleichzeitig in der gesamten Speichermatrix.
  • Reduzierte Latenz: Durch das Eliminieren des Datentransports wird die Zeit bis zum Ergebnis drastisch beschleunigt.
Es ist paradox, dass für den Bau einer komplexeren KI eine Schlüssellösung darin besteht, zu den grundlegenden analogen Prinzipien der elektronischen Schaltkreise zurückzukehren.

Herausforderungen für die großskalige Implementierung von AiMC

Das Bringen dieser Technologie in kommerzielle Produkte ist nicht ohne Hindernisse. Die analoge Präzision ist inhärent geringer als die digitale. Faktoren wie die Variabilität bei der Herstellung der Zellen oder die Drift ihrer Werte im Laufe der Zeit können die Genauigkeit der Berechnungen beeinträchtigen. Forscher entwickeln Kompensationsmethoden und neue Schaltkreisdesigns, um diese Effekte zu mildern. Darüber hinaus muss das Software-Ökosystem angepasst werden, um Modelle für diese spezialisierten Beschleuniger zu kompilieren und bereitzustellen.

Aktuelle Entwicklungsgebiete:
  • Variabilität kompensieren: Es werden Algorithmen und Schaltkreise entwickelt, die Ungenauigkeiten in den Speicherzellen korrigieren.
  • Software anpassen: Es ist notwendig, Tools zu entwickeln, die Programmierern erlauben, diese Hardware ohne Kenntnis der Low-Level-Details zu nutzen.
  • In Systeme integrieren: Das Ziel ist die Kombination von AiMC-Kernen mit traditionellen digitalen Prozessoren auf einem einzigen Chip.

Zukunft und praktische Anwendungen

Trotz der Herausforderungen ist der Fortschritt in der analogen Rechenoperation in der Speicher stetig. Mehrere Unternehmen zeigen bereits funktionsfähige Prototypen. Diese Technologie ist entscheidend für die Implementierung von KI-Modellen am Edge, d.h. direkt in Geräten mit begrenzten Ressourcen wie Sensoren, Mobiltelefonen oder Wearables, wo die Energieeffizienz der entscheidende Faktor ist. Ihre Entwicklung verspricht zu revolutionieren, wie und wo wir künstliche Intelligenz ausführen können. 🔋