Die alten Vulkane stießen weniger CO₂ aus als geschätzt

Veröffentlicht am 24. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Ilustración de un volcán en erupción en un paisaje prehistórico, mostrando flujos de lava y una columna de humo, con un gráfico superpuesto que indica niveles bajos de emisiones de CO2.

Die alten Vulkane stießen weniger CO2 aus als geschätzt

Eine neue wissenschaftliche Studie verändert, was wir über das primitive Klima der Erde wussten. Die Forschung zeigt, dass Vulkane vor Hunderten von Millionen Jahren eine deutlich geringere Menge Kohlendioxid ausstießen als die früheren Modelle annahmen. Dies zwingt uns, zu überprüfen, wie wir die warmen und kalten Perioden des Planeten in fernen Epochen verstehen 🌋.

Eine innovative Technik zur Messung eingeschlossener Gase

Um zu diesem Schluss zu gelangen, untersuchten die Wissenschaftler 500 Millionen Jahre alte magmatische Gesteine. Darin fanden sie winzige Magma-Blasen, die erhalten blieben, als die Lava erstarrte. Diese Zeitkapseln enthalten direkte Proben der vulkanischen Gase. Durch die Analyse des Verhältnisses verschiedener Kohlenstoff-Isotope in diesen Blasen konnte das Team das Volumen des freigesetzten CO2 präziser berechnen. Diese Methode ist direkter und zuverlässiger als die zuvor genutzten indirekten Annäherungen.

Wichtige Details der Analyse:
  • Es wurden erhaltene Magma-Blasen in alten Gesteinen untersucht.
  • Die Technik basiert auf der Messung von Kohlenstoff-Isotopen, um die Emissionen zu quantifizieren.
  • Sie liefert konkretere Daten als frühere theoretische Modelle.
Der Planet verfügte bereits über sein eigenes natürliches System zur Kontrolle der Emissionen, lange bevor menschliche Regulierungen existierten.

Folgen für das Verständnis des vergangenen Klimas

Diese Entdeckung hat tiefgreifende Implikationen. Wenn die Vulkane weniger CO2 in die Atmosphäre abgaben, bedeutet das, dass andere Mechanismen die Hauptverantwortung für die Regulierung der globalen Temperatur trugen. Prozesse wie die Vergesellschaftung der Gesteine, die Kohlendioxid aufnimmt, müssen aktiver und effektiver gewesen sein als angenommen. Dies hilft, ein klimatische Paradoxon zu lösen: Es erklärt, warum die Erde in bestimmten Epochen nicht überhitzte, obwohl die junge Sonne weniger Wärme abstrahlte.

Faktoren, die an Bedeutung gewinnen:
  • Die Silikat-Vergesellschaftung und andere CO2-Aufnahmeprozesse.
  • Die Notwendigkeit, die Modelle zur Simulation des alten Klimas neu zu kalibrieren.
  • Die Suche nach anderen Treibhausgasen oder Klimatreibern.

Überprüfung der thermischen Geschichte unseres Planeten

Zusammenfassend unterstreicht diese Entdeckung die Komplexität der Systeme, die das irdische Klima steuern. Das historische Erwärmen oder Abkühlen kann nicht auf einen einzigen Faktor wie massive vulkanische Emissionen zurückgeführt werden. Die primitive Erde besaß ein dynamisches Gleichgewicht, in dem verschiedene geochemische Prozesse interagierten, um bewohnbare Bedingungen aufrechtzuerhalten. Dieses vergangene Gleichgewicht zu verstehen, ist entscheidend, um unsere Modelle zu verfeinern und die zukünftige Klimaveränderung besser vorherzusagen 🔬.