Alarmanlagenverträge mit irreführender Werbung und unangemessener Bindung missbrauchen den Kunden

Veröffentlicht am 23. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Ilustración que muestra un contrato de alarma con letra pequeña resaltada y un candado, simbolizando las cláusulas de permanencia que encierran al cliente.

Die Alarmanlagenverträge mit irreführender Werbung und Bindungsfristen missbrauchen den Kunden

Es ist üblich, dass Sicherheitsunternehmen Slogans wie "wir erkennen jeden Eindringling, bevor er eintritt" verwenden. Diese Versprechung erzeugt eine Erwartung, die die Technologie in der Praxis nicht erfüllen kann. Die Realität ist, dass die meisten Systeme erst aktiviert werden, wenn bereits ein Einbruchsversuch vorliegt, nicht davor. 😕

Das kommerzielle Versprechen versus die tatsächliche technische Leistungsfähigkeit

Aus technischer Sicht ist es extrem komplex, ein Verbrechen vorherzusagen. Selbst die fortschrittlichsten Systeme mit Verhaltensanalyse oder Perimetersensoren können nur alarmieren, wenn eine Person sich nähert oder über einen Zaun klettert. Der Slogan verschweigt diese fundamentale Einschränkung und verkauft die Idee einer unfehlbaren Sicherheit, die nicht existiert. Der Kunde unterschreibt in dem Glauben an einen fast magischen Schutz, der im besten Fall auf eine schnelle Alarmierung während des Vorfalls reduziert wird.

Wichtige technische Einschränkungen:
  • Die Sensoren erkennen Vibrationen, Bruch oder Bewegungen, keine Absichten.
  • Die Videoanalyse identifiziert verdächtige Verhaltensweisen, aber erst wenn sie bereits im Gange sind.
  • Die "vorherige" Erkennung bezieht sich meist auf Sekunden oder Minuten, nicht auf eine echte Prävention.
"Du zahlst für ein System, das dich vor dem Diebstahl schützt, aber der einzige Moment, in dem es wirklich vorher handelt, ist, wenn es erkennt, dass du aus dem Vertrag aussteigen willst."

Das versteckte Problem in den Kleingedruckten des Vertrags

Die glänzende Werbung verbirgt oft die belastendsten Vertragsbedingungen. Diese Dokumente enthalten häufig verpflichtende Bindungsfristen, die sich über mehrere Jahre erstrecken. Wenn der Nutzer entdeckt, dass die Erkennung nicht so vorab ist, wie versprochen, und kündigen möchte, sieht er sich harten wirtschaftlichen Strafen gegenüber.

Folgen des Kündigungswunsches:
  • Das Unternehmen kann eine hohe Vertragsfreistellungsgebühr verlangen.
  • In anderen Fällen muss der Kunde alle verbleibenden Monatsraten der Bindungsfrist zahlen.
  • Das lässt den Kunden in einem Dienst gefangen, der seinen anfänglichen Erwartungen nicht entspricht und aus dem er ohne erhebliche Kosten nicht entkommen kann.

Eine Erwartung, die mit der Realität kollidiert

Das zentrale Problem entsteht, wenn der Kunde nach der Installation des Systems feststellt, dass es nicht so funktioniert, wie es verkauft wurde. Die Frustration ist größer, wenn er sieht, dass er rechtlich an einen langfristigen Vertrag gebunden ist durch ein Versprechen, das sich nicht erfüllt. Die Branche muss transparenter darüber sein, was ihre Technologie kann und nicht kann, damit die Nutzer mit realistischen Erwartungen unterschreiben. 🛡️➡️📄