Der Tesla-FSD-Computer steuert die autonome Fahrt

Veröffentlicht am 22. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Diagrama o fotografía del módulo Hardware 4.0 de Tesla, mostrando su placa base con chips de procesamiento neuronal y conectores para los sensores del vehículo.

Der Tesla FSD-Computer führt die autonome Fahrt aus

Im Kern der selbstfahrenden Fahrzeuge von Tesla schlägt eine Schlüsselkomponente: der Computer Full Self-Driving (FSD). Dieses System, intern als Hardware 4.0 bekannt, fungiert als künstliches Gehirn des Autos, verarbeitet unermüdlich die Daten, die seine Sensoren erfassen, um autonom zu navigieren. Seine Mission ist es, die Welt in Echtzeit zu interpretieren und zu entscheiden, wie man sich darin bewegt 🤖.

Architektur zentriert auf neuronaler Verarbeitung

Die Leistung des FSD-Computers beruht nicht auf einem konventionellen Prozessor, sondern auf mehreren neuronalen Verarbeitungseinheiten (NPU), die von Tesla entwickelt wurden. Diese NPUs arbeiten redundant, um sicherzustellen, dass das System nie ausfällt. Sie sind für einen einzigen Zweck optimiert: die Ausführung der komplexen tiefen neuronalen Netze, die die Software für autonome Fahrt bilden. Diese dedizierte Architektur ermöglicht es, eine astronomische Anzahl von Operationen pro Sekunde zu bewältigen, was essenziell ist, um hochauflösendes Video zu analysieren, Objekte zu erkennen, ihre Bewegungen vorherzusehen und die Route des Fahrzeugs ohne Unterbrechungen zu planen.

Schlüsselmerkmale der Hardware:
  • Redundante Verarbeitung: Mehrere NPUs arbeiten parallel, um absolute Sicherheit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten.
  • Spezifische Optimierung: Der Siliziumchip ist maßgeschneidert, um neuronale Netze für die Fahrt effizient auszuführen.
  • Hochleistung: Kapazität zur gleichzeitigen Verarbeitung des Äquivalents zu acht Video-Streams in hoher Auflösung.
Die wahre Herausforderung besteht nicht nur darin, die Welt zu sehen, sondern sie zu verstehen und in einem Bruchteil einer Sekunde vorherzusagen. Das leistet der FSD-Computer.

Echtzeit-Wahrnehmung der Umgebung

Das System beschränkt sich nicht aufs Sehen; es baut ein Modell der Welt auf. Es integriert und synchronisiert die Daten der acht Kameras, die das Auto umgeben, und in einigen Modellen auch Informationen von Radar und Ultraschallsensoren. Mit diesen Daten erzeugt es eine dynamische 3D-Darstellung der Umgebung, oft als "Vektorraum" bezeichnet. Diese digitale Karte umfasst Position, Geschwindigkeit und wahrscheinliche Trajektorie anderer Autos, Fußgänger, Schilder, Spuren und jedes Hindernisses.

Funktionen der spezialisierten neuronalen Netze:
  • Erkennung: Identifizierung der Präsenz aller Objekte in der Szene.
  • Klassifizierung: Zuweisung von Labels zu jedem Objekt (Auto, Person, Fahrrad, Kegel).
  • Vorhersage: Berechnung, wohin sich die erkannten Objekte bewegen werden.
  • Planung: Entscheidung über sichere Trajektorie und Geschwindigkeit für das Fahrzeug.

Lokale Berechnung und die Zukunft des Systems

All diese Rechenleistung erfolgt lokal, innerhalb des Fahrzeugs selbst. Dieser Ansatz wird als Edge Computing bezeichnet und ist entscheidend, da er die Abhängigkeit von einer stabilen Internetverbindung eliminiert und die Latenz reduziert. Während Tesla bereits einen Nachfolger für diese Hardware entwickelt, zeigt der aktuelle FSD-Computer, wie dedizierte Künstliche Intelligenz ein sich ständig veränderndes Umfeld wahrnehmen und darauf reagieren kann. Er setzt die Rechenleistung in Perspektive: Während ein Autocomputer mehrere Video-Streams verarbeitet, um Hindernisse auszuweichen, haben wir manchmal Probleme, den Router zum Laufen zu bringen 🚗💨.