Der Rechtsstreit zwischen Epic und Google deckt ein paralleles Geschäftsabkommen auf

Veröffentlicht am 24. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Imagen representativa del conflicto legal entre Epic Games y Google, mostrando logotipos enfrentados o una sala de tribunal, que ilustra la revelación de un acuerdo paralelo.

Der Rechtsstreit zwischen Epic und Google deckt ein paralleles Geschäftsabkommen auf

Der gerichtliche Konflikt zwischen Epic Games und Google nimmt eine überraschende Wendung. Der Richter James Donato vom Bezirksgericht Kalifornien entdeckt, dass beide Unternehmen Gespräche über ein großangelegtes Geschäftsabkommen führen, das nicht öffentlich gemacht wurde. Dieses Abkommen sieht die gemeinsame Erstellung von Produkten, die Übernahme von Marketingförderungen und andere Zusammenarbeiten vor. Diese Information stellt das Image von Epic infrage, das sich als Verteidiger der Konkurrenz auf mobilen Plattformen gegen das angebliche Monopol von Google darstellt. 🤯

Offenbar gewordene wirtschaftliche Details

Obwohl die meisten Bedingungen geheim bleiben, hat Richter Donato in den Verhandlungen entscheidende Punkte ans Licht gebracht. Das relevanteste Detail ist der Investitionsplan von Epic Games. Das Unternehmen plant, in einem Zeitraum von sechs Jahren nahezu 800 Millionen Dollar zu investieren. Dieses Kapital soll für die Nutzung der Google-Dienste zu marktüblichen Preisen verwendet werden, was eine enorme Ausgabe darstellt, die im Widerspruch zum diskutierten Frontalangriff steht.

Schlüssellemente des enthüllten Abkommens:
  • Gemeinsame Entwicklung von Produkten durch beide Unternehmen.
  • Feste Verpflichtungen im Bereich Marketing und Promotion.
  • Eine geplante Investition von 800 Millionen Dollar durch Epic.
Die Ironie bleibt nicht unbemerkt: Das Unternehmen, das die Öffnung des Ökosystems fordert, investiert Hunderte von Millionen, um seinen Platz darin zu sichern.

Folgen für den Antimonopolprozess

Dieses parallele Abkommen fügt dem Kern der Klage wegen monopolistischer Praktiken eine Schicht der Komplexität hinzu. Epic Games behauptet, dass Google mit seinem Google Play Store und seinem Zahlungssystem ein illegalen Monopol betreibt. Allerdings könnte die Verhandlung eines Geschäftsabkommens dieses Kalibers während des laufenden Prozesses als widersprüchliche Haltung gesehen werden. Richter Donato muss nun analysieren, wie dieses private Abkommen die öffentlich vorgebrachten rechtlichen Argumente beeinflusst und wie die von Epic behaupteten Schäden wahrgenommen werden.

Punkte, die das Gericht bewerten muss:
  • Wie das geheime Abkommen die Argumente der Antimonopolklage beeinflusst.
  • Der Widerspruch zwischen Klage und gleichzeitiger Verhandlung von Zusammenarbeiten.
  • Die Wahrnehmung der von Epic Games behaupteten Schäden.

Das finale Dilemma für die Justiz

Das Gericht hat die Aufgabe, zu unterscheiden, wo die Geschäftsstrategie endet und wo das rechtliche Prinzip beginnt, das verteidigt wird. Diese Situation verdeutlicht die komplexe Beziehung zwischen geschäftlichen Interessen und rechtlichen Auseinandersetzungen in der Technologiebranche. Die Klärung dieses Aspekts könnte einen bedeutenden Präzedenzfall für das Verständnis solcher Praktiken in zukünftigen Konflikten schaffen. ⚖️