
El Prado verbindet Kino und Malerei mit einer partizipativen digitalen Kampagne
Das Museo del Prado hat eine innovative Aktion auf sozialen Plattformen gestartet und schlägt seiner Community vor, Verbindungen herzustellen zwischen den Filmen, die für den Goya als bester Film nominiert sind, und den Gemälden seiner Pinakothek. Benannt Goyas en el Prado, ermutigt diese Initiative die Nutzer, ihre kreativen Verknüpfungen zwischen dem aktuellen Kino und der Malerei vergangener Jahrhunderte zu teilen. Das Ziel ist es, die Interaktion anzuregen und frische Perspektiven auf das künstlerische Erbe zu bieten, indem die moderne filmische Erzählung als Brücke genutzt wird 🎨🎬.
Ein visuelles Spiegelspiel, offen für alle
Die Dynamik beginnt mit einer Reihe von Vorschlägen, die von der Institution veröffentlicht wurden, in denen Filme wie La sociedad de la nieve oder Cerrar los ojos mit malerischen Werken gepaart werden, die ähnliche Themen oder Atmosphären widerspiegeln. So kann ein Film über Überleben mit Leinwänden verbunden werden, die unwirtliche Landschaften oder maritime Katastrophen zeigen. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, diesen Dialog zu erweitern, indem sie ihre eigenen Assoziationen unter dem Hashtag #GoyasEnElPrado veröffentlichen, um ein kollaboratives und flüchtiges Archiv von Interpretationen zu weben.
Beispiele für vorgeschlagene Verbindungen:- La sociedad de la nieve mit Gemälden von extremen Landschaften oder Schiffbrüchen in Verbindung bringen.
- Den Film Cerrar los ojos mit Werken verknüpfen, die Introspektion oder Erinnerung erkunden.
- Debattieren, ob 20.000 especies de abejas besser mit einem Blumenstillleben oder einer mythologischen Szene dialogisiert.
Diese Initiative zeigt, wie Museen die sozialen Netzwerke nicht nur nutzen können, um zu informieren, sondern um partizipative Narrative zu schaffen.
Strategie zur Verbindung mit neuen Zielgruppen
Indem es den populären Hype der Goya-Preise nutzt, sucht das Prado seine digitale Konversation aufzufrischen und die Aufmerksamkeit eines jüngeren Segments oder solcher, die weniger mit klassischer Malerei vertraut sind, zu gewinnen. Die Aktion reiht sich in einen breiteren Trend ein, in dem kulturelle Institutionen Inhalte erzeugen, die den Blick des Betrachters aktivieren und die traditionelle Grenze zwischen dem Werk und dem Betrachter verwischen.
Schlüsselziele der Kampagne:- Die digitale Diskussion des Museums erneuern und vielfältige Zielgruppen anziehen.
- Aktive und kreative Beteiligung in sozialen Netzwerken fördern.
- Neue Lesarten des malerischen Erbes durch das Kino generieren.
Ein offenes kulturelles Debattenforum
Die Kampagne geht über bloße Promotion hinaus und wird zu einem kollektiven Übungsplatz der Interpretation. Sie lädt ein, zu hinterfragen und zu entdecken, wie das Museum selbst andeutet, indem es fragt, ob der Film 20.000 especies de abejas besser mit einem Stillleben von Van der Hamen oder mit einer Szene von Göttern zweiter Ordnung konversiert – eine Debatte so faszinierend wie die, die die Filmakademie auslöst. So stellt das Prado nicht nur Kunst aus, sondern schlägt vor, sie zu erleben durch eine universelle zeitgenössische Sprache 🎭.