
Der Krieg in der Ukraine lähmt die europäische Automobilindustrie
Der KriegsKonflikt in der Ukraine löst eine schwere Unterbrechung in der Lieferkette für die Automobilproduktion in Europa aus. Die Industrie ist kritisch abhängig von Komponenten, die in der Ukraine hergestellt werden, wie den spezialisierten Kabelsystemen für Fahrzeuge. Mit stillstehenden oder nur minimal arbeitenden ukrainischen Fabriken können die europäischen Montagebetriebe ihre Fahrzeuge nicht fertigstellen und sind gezwungen, Montagelinien stillzulegen. Dieser neue Mangel kombiniert sich mit dem bereits anhaltenden Chipmangel und schafft ein kritisches Szenario, das die Automobilproduktion stark einschränkt. ⚠️
Kettenreaktionen bei den Montagewerken
Zahlreiche Fabriken großer Marken in Ländern wie Deutschland, Tschechische Republik und Slowakei mussten ihre Produktion einstellen. Die Suche nach alternativen Lieferanten für Kabel ist komplex, da die Verlagerung dieser Produktion viel Zeit und große Investitionen erfordert. In der Zwischenzeit häufen sich ausstehende Bestellungen an, und die Lieferfristen für Kunden verlängern sich dramatisch. Diese Situation gefährdet die Erholung des Sektors nach der Pandemie und bedroht tausende Arbeitsplätze in der gesamten Wertschöpfungskette.
Sofortige Folgen der Lahmlegung:- Stillgelegte Produktionslinien in mehreren zentralen Werken Europas.
- Deutlich verlängerte Lieferzeiten für Kunden.
- Hohes Risiko für direkte und indirekte Arbeitsplätze in der Industrie.
Das perfekte Sturm der Lieferungen: Ohne Kabel aus der Ukraine und ohne Halbleiter verstummt die Montagelinie.
Die Energiekosten verstärken den wirtschaftlichen Druck
Der Krieg hat auch zu einem Anstieg der Energiepreise in Europa geführt. Industrielle Anlagen, die große Mengen Strom und Gas verbrauchen, sehen sich mit mehrfach gestiegenen Betriebskosten konfrontiert. Dies schmälert ihre Gewinnmargen in einer Zeit, in der sie bereits weniger verkaufen, weil sie die Produkte nicht fertigstellen können. Einige Analysten warnen, dass bei einer Verlängerung dieses Szenarios weniger wettbewerbsfähige Anlagen dauerhaft schließen könnten, was die kontinentale Industriellandschaft umgestalten würde.
Faktoren, die die Krise verschärfen:- Rekordhohe Strom- und Gaspreise, die die Fabriken unrentabel machen.
- Schrumpfung der Gewinnmargen durch hohe Kosten und geringe Produktion.
- Potenzielles Risiko dauerhafter industrieller Schließungen und struktureller Veränderungen im Sektor.
Eine unsichere Zukunft für die Elektromobilität
Die Übergang zur Elektromobilität, die als Weg der Innovation gesehen wurde, birgt nun auch die Herausforderung, Autos ohne die essenziellen Kabelkomponenten zu bauen, die alle Systeme verbinden. Dieses zusätzliche Hindernis beweist die Zerbrechlichkeit globaler Lieferketten und unterstreicht die Notwendigkeit, dass die Industrie langfristige Resilienzstrategien entwickelt. 🔌