
Der Kongress fordert, dass Spanien das gesamte Werk von Gaudí vor der UNESCO verteidigt
Eine Gruppe von Abgeordneten hat einen Antrag ohne Gesetzeskraft eingereicht, um die Regierung dazu aufzufordern, eine offizielle Kandidatur bei der UNESCO vorzuschlagen. Das Ziel ist es, dass die gesamte architektonische Produktion von Antoni Gaudí einheitlich den Titel Weltkulturerbe erhält 🏛️.
Ein fragmentiertes Erbe vereinigen
Die parlamentarische Initiative argumentiert, dass die aktuelle Anerkennung des Werks des modernistischen Architekten geteilt ist. Sieben seiner Kreationen in Barcelona und Umgebung stehen bereits auf der Liste der UNESCO, aber andere Schlüsselfiguren fehlen diese Schutz. Der Vorschlag zielt darauf ab, ein einziges Dossier zu erstellen, das sein gesamtes Werk umfasst, um eine einheitliche Erklärung zu erreichen.
Details des Vorschlags:- Die sieben bereits als Weltkulturerbe erklärten Werke mit anderen, die es nicht sind, zu vereinigen.
- Ein einziges technisches Dossier zu erstellen, das die gesamte Architektur von Gaudí umfasst.
- Diese gemeinsame Kandidatur offiziell bei der UNESCO vorzustellen und zu verteidigen.
Alle Verwaltungen für ein einziges Dossier zu einigen, könnte komplexer sein als die Struktur der Sagrada Família zu entschlüsseln.
Der politische und administrative Weg
Der Antrag ohne Gesetzeskraft hat den Charakter einer Empfehlung und verpflichtet die Exekutive nicht rechtlich. Seine Bearbeitung obliegt nun dem Ausschuss für Kultur und Sport des Kongresses. Wenn die Kammer ihn genehmigt, muss die Regierung prüfen, wie die Kandidatur machbar gemacht werden kann, und die erforderliche Dokumentation vorbereiten.
Nächste Schritte und Überlegungen:- Der Kulturausschuss des Kongresses muss die Initiative debattieren und abstimmen.
- Die Regierung bewertet die Machbarkeit und bereitet die notwendige technische Dokumentation vor.
- Der Prozess kann sich hinziehen, da die UNESCO streng prüft und pro Staat pro Jahr nur eine Kandidatur zulässt.
Ein Konsens zur Wertschätzung des Gesamtwerkes
Diese Initiative spiegelt einen politischen Konsens wider, die Figur von Gaudí als kohärentes Ganzes zu wertschätzen und die derzeitige fragmentierte Anerkennung zu überwinden. Der Erfolg hängt von der politischen Willensbildung und der Fähigkeit ab, ein solides technisches Dossier zu koordinieren, das die UNESCO überzeugt. Das endgültige Ziel ist es, die Integrität eines außergewöhnlichen architektonischen Erbes zu erhalten und hervorzuheben 🌍.