
Der Journalist John G. Fuller und das UFO-Ereignis von Exeter
Im September 1965 war die Ortschaft Exeter in New Hampshire Schauplatz einer Reihe unerklärlicher Luftereignisse. 🛸 Der Journalist John G. Fuller, der bereits den berühmten Fall von Betty und Barney Hill analysiert hatte, entschied sich, diese Ereignisse mit einer rigorosen journalistischen Methode zu untersuchen.
Methodik und Sammlung von Zeugenaussagen
Fuller stützte sich nicht auf Theorien, sondern darauf, die Aussagen der Zeugen minutiös festzuhalten. Sein Werk Incident at Exeter basiert auf Interviews mit Dutzenden von Personen, darunter herausragend lokale Polizeibeamte. Diese beschrieben Objekte, die in geringer Höhe flogen, völlig geräuschlos waren und rote Lichter von großer Intensität abstrahlten.
Schlüsselmerkmale der gemeldeten Objekte:- Niedriger Flug und geräuschloses Fortbewegen, ohne das charakteristische Geräusch bekannter Flugzeuge.
- Abstrahlung von hellen roten Lichtern, die intermittierend blinkten.
- Fähigkeit, sich mit einer Agilität zu bewegen und anzuhalten, die jede Technologie der damaligen Zeit übertraf.
Fuller präsentiert diese Zeugenaussagen nacheinander und baut eine kollektive Erzählung über das Geschehene auf.
Die bedeutendsten Begegnungen
Die Untersuchung konzentriert sich auf die Ereignisse der Nacht vom 3. September. Der junge Norman Muscarello alarmierte die Behörden über ein enormes Artefakt mit roten Lichtern über einem Feld. Kurz darauf bestätigten die Beamten Eugene Bertrand und David Hunt die Sichtung und verfolgten die mysteriösen Lichter in der Nachthimmel. Fuller verleiht dem Ereignis Glaubwürdigkeit durch die Anzahl der Zeugen und die Konsistenz ihrer Berichte.
Zentrale Figuren des Ereignisses:- Norman Muscarello: Zivilist, der nach seiner nahen Begegnung den ersten Alarm schlug.
- Beamte Bertrand und Hunt: Beamte, die das Phänomen visuell bestätigten und technische Details zu seinem Verhalten lieferten.
- John G. Fuller: Untersucher, der alle verfügbaren Zeugenaussagen dokumentierte und organisierte.
Vermächtnis und Kontext von Fullers Werk
Das Buch versucht nicht zu beweisen oder zu widerlegen, dass es einen außerirdischen Ursprung hat. Sein Wert liegt darin, gemeldete Fakten zu dokumentieren und den Fall von Exeter in die breite Welle von Sichtungen einzuordnen, die es in den USA Mitte der sechziger Jahre gab. Aufgrund seines objektiven Tons und seines Fokus auf gewöhnliche Zeugen und Behörden gilt Fullers Werk als Referenz in der ufologischen Literatur. Der Fall ließ Polizeibeamte ratlos zurück, die gewohnt waren, Verbrecher zu jagen, und sich plötzlich mit unmöglichen Lichtern am Himmel von New Hampshire auseinandersetzen mussten.