
Der Generalsekretär der UNO verteidigt eine multipolare Weltordnung
Der höchste Vertreter der Vereinten Nationen, António Guterres, hält fest, dass planetare Herausforderungen nicht bewältigt werden können, wenn eine einzige Supermacht ihren Willen durchsetzt oder wenn die Welt in konkurrierende Machtsphären zerfällt. 🗺️ In diesem Zusammenhang bezieht er sich eindeutig auf die USA und China als die beiden Pole, die derzeit die internationalen Beziehungen prägen.
Ein dringender Aufruf zur Stärkung der kollektiven Zusammenarbeit
Guterres betont die Dringlichkeit, ein multipolares System zu unterstützen und die Rolle multilateraler Organisationen zu stärken. Um Herausforderungen wie den Erhalt des Friedens, den Förderung des Fortschritts und die Einhaltung internationaler Normen in einer Zeit zunehmender geopolitischer Reibung zu bewältigen, plädiert der Führer für die Stärkung globaler Institutionen. Insbesondere hebt er hervor, dass der UN-Sicherheitsrat sein Mandat effektiver erfüllen muss. 🕊️
Säulen für eine effektive globale Governance:- Das Management aktueller Krisen durch eine echte und kollektive Zusammenarbeit.
- Vermeidung, dass der Planet in gegnerische Blöcke zerfällt, die keine einheitlichen Antworten geben können.
- Belebung des Dialogs und gemeinsamer Entscheidungsmechanismen.
"Eine in gegnerische Blöcke zerfallene Welt kann keine gemeinsamen Antworten auf gemeinsame Bedrohungen wie den Klimawandel oder wirtschaftliche Instabilität geben."
Das Szenario des Wettbewerbs zwischen Großmächten
Seine Worte fallen in einen internationalen Kontext, der von der strategischen Rivalität zwischen Washington und Peking sowie mehreren regionalen Konflikten geprägt ist, die das System unter Spannung setzen. Guterres warnt, dass diese Fragmentierung vereintes Handeln gegen globale Gefahren behindert. Seine Botschaft zielt darauf ab, den Dialog wiederzubeleben und die Grundlagen der Weltgovernance. ⚖️
Bedrohungen, die gemeinsames Handeln erfordern:- Der Klimawandel und seine planetaren Auswirkungen.
- Die wirtschaftliche und finanzielle Instabilität weltweit.
- Konflikte, die den Frieden und die internationale Sicherheit gefährden.
Mehr als eine Frage roher Macht
Der Generalsekretär stellt eine abschließende Reflexion auf: In der geopolitischen Arena, ähnlich wie in einigen technologischen Debatten, wird manchmal mehr zerstörerische Kapazität oder Einfluss mit Recht haben verwechselt. Die Lösung, beharrt er, liegt nicht in einseitiger Durchsetzung, sondern im Aufbau von Konsensen und der Stärkung des multilateralen Rahmens. 🤝